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Ägypten : Anklage fordert Todesstrafe für Mubarak

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Das Volk will seinen Tod: Demonstranten am Donnerstag in Kairo Bild: dpa

Die Todesstrafe - das fordert die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Er soll bei dem Aufstand vor einem Jahr Gewalt gegen Demonstranten angeordnet haben.

          Im Prozess gegen den früheren ägyptischen Machthaber Husni Mubarak hat die Anklage die Todesstrafe gefordert. Mubarak solle die Höchststrafe erhalten und gehängt werden, erklärte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag vor Gericht. Für die beiden Söhne Mubaraks und den ehemaligen Innenminister forderte die Staatsanwaltschaft ebenfalls die Todesstrafe. Der Richter vertagte den Prozess auf Montag. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück.

          Vor dem Gerichtsgebäude fordern Demonstranten den Tod des ehemaligen ägyptischen Präsidenten.

          Die Anklage sieht es als erwiesen an, dass Mubarak persönlich während des Aufstands gegen seine Herrschaft vor einem Jahr Gewalt gegen Regierungskritiker anordnete. Oberstaatsanwalt Mustafa Suleiman hatte am Mittwoch erklärt, die Staatsanwaltschaft habe mehr als 2000 Zeugen gehört und dabei Aussagen von Ärzten, Demonstranten und Polizisten ausgewertet. Staatliche Sicherheitsorgane wie der Geheimdienst hätten nicht kooperiert. Nach Darstellung von Suleiman fiel die Entscheidung für den Gewalteinsatz am 27. Januar - einen Tag vor den schwersten Ausschreitungen gegen Mubarak-Kritiker.

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