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Rede zum Kriegsende : Entschuldigung – aber das Misstrauen bleibt

In seiner Rede zum Ende des Zweiten Weltkriegs hat Japans Ministerpräsident Abe viele Worte genutzt, um das Unbehagen in den Nachbarländern zu mildern. Er versuchte jedoch auch, es den Nationalisten recht zu machen.

Steigende Infektionszahlen : Mit Verantwortung handeln!

Deutschland steht in der Pandemie gut da. Das liegt an einer Vielzahl von Faktoren – nicht zuletzt an jedem Einzelnen. Das muss so bleiben.

Tod von Ruth Bader Ginsburg : Kampf um Amerika

Die Ernennung von Richtern am Obersten Gericht ist so etwas wie der große Preis für Präsidenten. Donald Trump will die Gunst der Stunde nutzen und auf lange Zeit eine konservative Mehrheit durchsetzen. Das mobilisiert – auf allen Seiten.

Flüchtlinge in Griechenland : Gradmesser Moria

Hat Deutschland etwas aus der Flüchtlingskrise vor fünf Jahren gelernt? Wenn man die politische Debatte nach dem Brand auf Lesbos betrachtet, muss man sagen: nicht allzu viel.

Flüchtlingskrise : Mehr Respekt für Österreich!

Solidarität? Gewiss, aber so weit ist die Position Wiens, das keine Flüchtlinge aus Moria aufnehmen will, nicht von der Horst Seehofers zur Hochzeit der Flüchtlingskrise entfernt.

Corona-Pandemie : Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt

Womöglich stehen wir vor einer neuen exponentiellen Ausbreitung des Coronavirus. Die Vorzeichen sind ganz anders als im Frühjahr – doch auch für eine lokale Eindämmung der Pandemie müssen die Ministerpräsidenten jetzt eine gemeinsame Linie finden.

Pyromane im Weißen Haus : Wo Trump ehrlich ist

Präsident aller Amerikaner? Donald Trump tut noch nicht einmal so, als scherte ihn das Schicksal von Demokraten-Wählern. Selbst wenn sie an Covid-19 sterben.

Fotos zur Kapitulation Japans : Zum Kriegsende eine Polonaise

Vor 70 Jahren kapitulierte Japan. Einen Tag später lief im gesamten Land die Radioansprache von Kaiser Hirohito, die Japans Niederlage im Zweiten Weltkrieg offiziell besiegelte. Historische Bilder zeigen trauernde Japaner und feiernde Amerikaner.

Presseschau zur Atombombe : „Stärker als alles, was es vorher gab“

Der erste Atombombenabwurf auf Hiroshima katapultierte die Menschheit am 6. August 1945 ins Atomzeitalter. Das Ereignis fand folgerichtig auch seinen Niederschlag in der Berichterstattung der Zeitungen. Doch nicht alle erkannten die Wichtigkeit.

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  • Deutsche Siedler wollten nach dem Zweiten Weltkrieg zurück in die Karpaten, die sie auf der Flucht vor der Roten Armee verlassen hatten.

    Verbrechen an Vertriebenen : Das Massaker von Prerau

    Im Jahr 1945 flohen Zehntausende vor „wilden Vertreibungen“ im ehemaligen deutschen Protektorat Böhmen und Mähren. Zahlreiche Heimkehrertransporte wurden überfallen und ausgeraubt, viele Passagiere getötet - so auch in Prerau.
  • Im Saal 600 des Nürnberger Justizgebäudes fanden vor 60 Jahren die Prozesse gegen die NS-Kriegsverbrecher statt.

    Völkerrecht in Nürnberg : Ein Prozess gegen den Kaiser?

    In Nürnberg entsteht eine Akademie, die das Erbe der Prozesse gegen die Kriegsverbrecher des NS-Staates pflegen soll. Doch was dieses Erbe ist, darüber gibt es noch Diskussionen.
  • Nürnberg und das NS-Erbe : Ein kompliziertes Feld

    Auf dem Zeppelinfeld im Südosten Nürnbergs ließ sich Hitler einen Altar bauen. Doch was tausend Jahre halten sollte, bröckelt schon nach 70. Die Stadt muss entscheiden, was mit dem Reichsparteitagsgelände passieren soll.
  • Der damalige Kasseler Oberbürgermeister Karl Branner nach der hessischen Landtagswahl 1970 zwischen seinen Parteigenossen Albert Osswald (l., damaliger hessischer Ministerpräsident) und Holger Börner (Staatssekretär).

    NS-Vergangenheit Kasseler OBs : „Die Nazis waren nie bei den Linken“

    Die SPD in Kassel hat sich bis jetzt kaum der NS-Vergangenheit ihrer Oberbürgermeister gestellt. Nun liegt eine Studie über das Thema vor. Die Strategien der Leugnung waren demnach ganz unterschiedlich.
  • „Der“ Kollaborateur: Vidkun Quisling, hier mit Heinrich Himmler, dem Reichsführer der SS.

    Ende des Zweiten Weltkrieges : Patriotische Verräter

    In vielen Ländern Europas gab es Leute, die mit den Besatzern gemeinsame Sache machten. Nach dem Krieg wurde viele von ihnen zur Rechenschaft gezogen. Die Kollaboration und ihre Folgen bleiben ein dunkles Kapitel.
  • 70 Jahre Kriegsende : Tito überdeckt alles

    Im ehemaligen Jugoslawien ist das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges überlagert von einem Toten: Josip Brodz Tito. Die Linke will mit dem Andenken an den Partisanenführer ihr Deutungsmonopol über die blutige Vergangenheit verteidigen.
  • In russischen Andenkenläden schon lange gleichauf, nur das Material unterscheidet sich: Stalin- und Putinbüsten als Souvenire in Moskau

    Hitler-Stalin-Pakt : „Ein kolossaler Erfolg“

    Schon mehrmals hat der russische Präsident Putin versucht, den Hitler-Stalin-Pakt in eine friedenssichernde Maßnahme umzudeuten. Beim Besuch der Bundeskanzlerin ging er in seiner Argumentation noch einen Schritt weiter.
  • Vergangenheitsbewältigung : Bomben im Boden

    Auch siebzig Jahre nach der deutschen Kapitulation bleibt praktische Vergangenheitsbewältigung eine Mammutaufgabe, denn Zehntausende Blindgänger liegen vielerorts unentdeckt im Erdreich. Diese zu entschärfen ist wie ein Ritt auf der Rasierklinge.
  • Prager Bürger begrüßen sowjetische Panzer im Mai 1945.

    Weltkriegs-Gedenken : Eine historische Wende in Prag

    Nur durch massiven Druck hat sich der tschechische Präsident Zeman davon abhalten lassen, an der Militärparade in Moskau teilzunehmen. Das Gedenken an das Kriegsende ist in seinem Land immer noch heftig umkämpft.
  • Kriegsgedenken in Moskau : Merkel nennt Annexion der Krim „verbrecherisch“

    Am Tag nach der großen Militärparade in Moskau gedenken Angela Merkel und Wladimir Putin gemeinsam am Grabmal des Unbekannten Soldaten der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Kanzlerin scheut sich anschließend nicht, den Ukraine-Konflikt und die Krim-Annexion mit deutlichen Worten anzusprechen.
  • Seltene Momente: Sabine Werners Vater, ein Soldat, auf den Fotos mit seiner Tochter, war nicht oft bei seiner Familie zu Hause

    Kriegskinder : Spätes Leid

    Viele Kinder wurden im Krieg traumatisiert. Gedanken daran ließen sie aber lange nicht zu. Auch Sabine Werner erinnerte sich erst spät.
  • Zerbombte deutsche Städte : Was heißt hier „Erfolg“?

    Die alliierten Bomberverbände zerstörten im Zweiten Weltkrieg systematisch die deutschen Mittel- und Großstädte. Diese Taktik des „moral bombing“ sollte die Moral der deutschen Bevölkerung brechen und kostete viele Menschenleben.
  • Im Bendlerblock in Berlin wurden die Widerständler gegen Hitler erschossen.

    Kommentar : Es gibt auch deutsche Helden

    Es ist richtig, dass die Deutschen den Alliierten dankbar sein müssen, dass sie die Hitler-Diktatur beendet haben. Doch etwas fehlt in dem Gedenken.
  • Heinrich August Winkler : Keine tiefere Zäsur

    „Wir haben eine besondere Pflicht zur Solidarität mit jenen Ländern, die Opfer des Hitler-Stalin-Pakts waren“, sagte der Historiker Heinrich-August Winkler zum Weltkriegsgedenken im Bundestag. FAZ.NET dokumentiert seine Rede in Auszügen.
  • Vorbereitungen zur Gedenkfeier: Russische Soldaten üben bei der Generalprobe ihren Marsch über den Roten Platz. Am 9. Mai feiern die ehemaligen Sowjetrepubliken den Sieg über Hitlerdeutschland.

    Kommentar : Der Krieg im Osten

    Russland war Opfer der Taten Hitlers und Stalins. Anstatt vor diesem geschichtlichen Hintergrund zu verbinden, spielt Putin das eine gegen das andere aus.
  • 70 Jahre nach Kriegsende : Berlins vernarbte Wunden

    Zerstört bis auf die Grundmauern: Während des Zweiten Weltkrieges war Berlin so oft Ziel der alliierten Bomberflotten wie keine andere Stadt in Deutschland. Eine beeindruckende Zeitreise in alten und neuen Bildern der Hauptstadt.
  • Russisches Gedenken : Unter jeder Beere eine Leiche

    Russlands Präsident Putin nutzt den 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland zur Propagandaschau. Die Millionen Opfer des Krieges und des Stalinismus kommen darin nicht vor.
  • Die unbekannte Behörde : Wie Klaus Juckel seinen Großvater fand

    Noch 70 Jahre nach dem Krieg sammelt die „Deutsche Dienststelle“ alles über Soldaten. Die Behörde ist hierzulande kaum bekannt, dabei leistet sie wichtige Dokumentationsarbeit.
  • Floh nach Argentinien: Erich Priebke wurde 1995 an Italien ausgeliefert; 1996 (unser Bild) wurde ihm in Rom der Prozess gemacht.

    Nach dem Weltkriegsende : Flucht auf der Rattenlinie

    In den letzten Kriegstagen gelang Tausenden NS-Schergen die Flucht. Viele setzten sich nach Südamerika ab, wo diktatorische Regime sie mit offenen Armen empfingen. Dabei hatten sie Helfer, wo man sie nicht vermutet.