https://www.faz.net/-i5d

Ostdeutschland : Woher die schlechte Laune?

Steht es dreißig Jahre nach dem Ende der DDR wirklich so schlimm mit der deutschen Einheit und dem Osten? Nein. Die krasse Fehleinschätzung hat auch etwas mit denen zu tun, die heute die politische Meinung im Osten mitprägen.

Hassrede gegen Künast : Verstörendes Urteil mit Folgen

Was müssen Politiker sich heute gefallen lassen? Und was kann Facebook dafür? Dass sich Renate Künast laut einem Gerichtsbeschluss schlimmste Schmähungen bieten lassen muss, ist auch eine Niederlage für alle Bürger.

Justin Trudeau : Aladin hat Ärger

Es ist nicht ironisch, dass Justin Trudeau mit seiner Aladin-Verkleidung nun in die selbstgestellten Fallen geht. Es ist folgerichtig.

AfD und Verfassungsschutz : Ausgezählt

Die AfD-interne „Arbeitsgruppe Verfassungsschutz“ hält Aussagen aus den eigenen Reihen nun doch für problematisch - zumindest manche.

Nach Parlamentswahl in Israel : Verlierer Netanjahu

Nach dem Patt der jüngsten Knessetwahl sind Israels Parteichefs auf der Suche nach Koalitionspartnern. Sind damit die Tage von Benjamin Netanjahu als Ministerpräsident gezählt?

Klage von Künast abgewiesen : Sind nun alle Schleusen offen?

Verbale Rohheit pflanzt sich fort. Wer in anderen Menschen nur noch Hassobjekte sieht und sie – mit dem Staat als Zuschauer – erniedrigt, schafft ein Klima, das sich auch in körperlicher Gewalt entladen kann.

Folgen des Brexits : Zerfällt das Königreich?

Eine Folge eines ungeregelten Brexits könnte eine Loslösung der Schotten vom Vereinigten Königreich sein. Doch diejenigen, die das zu verantworten hätten, werden kaum die Schuld dafür übernehmen.

Baden-Württemberg : Kretschmann ist verwundbar

Winfried Kretschmann ist der beliebteste Ministerpräsident Deutschlands. Er will 2021 noch einmal antreten. Aber für die Grünen birgt das Risiken. Die nächsten Jahre werden kein Spaziergang.

Seehofers Flüchtlingspolitik : Fahrlässige Quote

Es war Horst Seehofer selbst, der als bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender mit scharfen Worten die Einladungspolitik der Kanzlerin geißelte. Jetzt zaubert er eine Quote aus dem Hut – und setzt fahrlässig einen Anreiz für die Flucht.

Fotos zur Kapitulation Japans : Zum Kriegsende eine Polonaise

Vor 70 Jahren kapitulierte Japan. Einen Tag später lief im gesamten Land die Radioansprache von Kaiser Hirohito, die Japans Niederlage im Zweiten Weltkrieg offiziell besiegelte. Historische Bilder zeigen trauernde Japaner und feiernde Amerikaner.
Nach ihm die Sintflut: Steckt vielleicht Boris Johnson hinter dem Kloraub?

Fraktur : Der Abort ist fort

Nach ihm die Sintflut: Ob Boris Johnson auch hinter dem Diebstahl des goldenen Klos steckt?

Seite 1/3

  • Deutsche Siedler wollten nach dem Zweiten Weltkrieg zurück in die Karpaten, die sie auf der Flucht vor der Roten Armee verlassen hatten.

    Verbrechen an Vertriebenen : Das Massaker von Prerau

    Im Jahr 1945 flohen Zehntausende vor „wilden Vertreibungen“ im ehemaligen deutschen Protektorat Böhmen und Mähren. Zahlreiche Heimkehrertransporte wurden überfallen und ausgeraubt, viele Passagiere getötet - so auch in Prerau.
  • Nürnberg und das NS-Erbe : Ein kompliziertes Feld

    Auf dem Zeppelinfeld im Südosten Nürnbergs ließ sich Hitler einen Altar bauen. Doch was tausend Jahre halten sollte, bröckelt schon nach 70. Die Stadt muss entscheiden, was mit dem Reichsparteitagsgelände passieren soll.
  • „Der“ Kollaborateur: Vidkun Quisling, hier mit Heinrich Himmler, dem Reichsführer der SS.

    Ende des Zweiten Weltkrieges : Patriotische Verräter

    In vielen Ländern Europas gab es Leute, die mit den Besatzern gemeinsame Sache machten. Nach dem Krieg wurde viele von ihnen zur Rechenschaft gezogen. Die Kollaboration und ihre Folgen bleiben ein dunkles Kapitel.
  • 70 Jahre Kriegsende : Tito überdeckt alles

    Im ehemaligen Jugoslawien ist das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges überlagert von einem Toten: Josip Brodz Tito. Die Linke will mit dem Andenken an den Partisanenführer ihr Deutungsmonopol über die blutige Vergangenheit verteidigen.
  • In russischen Andenkenläden schon lange gleichauf, nur das Material unterscheidet sich: Stalin- und Putinbüsten als Souvenire in Moskau

    Hitler-Stalin-Pakt : „Ein kolossaler Erfolg“

    Schon mehrmals hat der russische Präsident Putin versucht, den Hitler-Stalin-Pakt in eine friedenssichernde Maßnahme umzudeuten. Beim Besuch der Bundeskanzlerin ging er in seiner Argumentation noch einen Schritt weiter.
  • Vergangenheitsbewältigung : Bomben im Boden

    Auch siebzig Jahre nach der deutschen Kapitulation bleibt praktische Vergangenheitsbewältigung eine Mammutaufgabe, denn Zehntausende Blindgänger liegen vielerorts unentdeckt im Erdreich. Diese zu entschärfen ist wie ein Ritt auf der Rasierklinge.
  • Prager Bürger begrüßen sowjetische Panzer im Mai 1945.

    Weltkriegs-Gedenken : Eine historische Wende in Prag

    Nur durch massiven Druck hat sich der tschechische Präsident Zeman davon abhalten lassen, an der Militärparade in Moskau teilzunehmen. Das Gedenken an das Kriegsende ist in seinem Land immer noch heftig umkämpft.
  • Kriegsgedenken in Moskau : Merkel nennt Annexion der Krim „verbrecherisch“

    Am Tag nach der großen Militärparade in Moskau gedenken Angela Merkel und Wladimir Putin gemeinsam am Grabmal des Unbekannten Soldaten der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Kanzlerin scheut sich anschließend nicht, den Ukraine-Konflikt und die Krim-Annexion mit deutlichen Worten anzusprechen.
  • Seltene Momente: Sabine Werners Vater, ein Soldat, auf den Fotos mit seiner Tochter, war nicht oft bei seiner Familie zu Hause

    Kriegskinder : Spätes Leid

    Viele Kinder wurden im Krieg traumatisiert. Gedanken daran ließen sie aber lange nicht zu. Auch Sabine Werner erinnerte sich erst spät.
  • Zerbombte deutsche Städte : Was heißt hier „Erfolg“?

    Die alliierten Bomberverbände zerstörten im Zweiten Weltkrieg systematisch die deutschen Mittel- und Großstädte. Diese Taktik des „moral bombing“ sollte die Moral der deutschen Bevölkerung brechen und kostete viele Menschenleben.
  • Im Bendlerblock in Berlin wurden die Widerständler gegen Hitler erschossen.

    Kommentar : Es gibt auch deutsche Helden

    Es ist richtig, dass die Deutschen den Alliierten dankbar sein müssen, dass sie die Hitler-Diktatur beendet haben. Doch etwas fehlt in dem Gedenken.
  • Heinrich August Winkler : Keine tiefere Zäsur

    „Wir haben eine besondere Pflicht zur Solidarität mit jenen Ländern, die Opfer des Hitler-Stalin-Pakts waren“, sagte der Historiker Heinrich-August Winkler zum Weltkriegsgedenken im Bundestag. FAZ.NET dokumentiert seine Rede in Auszügen.
  • Vorbereitungen zur Gedenkfeier: Russische Soldaten üben bei der Generalprobe ihren Marsch über den Roten Platz. Am 9. Mai feiern die ehemaligen Sowjetrepubliken den Sieg über Hitlerdeutschland.

    Kommentar : Der Krieg im Osten

    Russland war Opfer der Taten Hitlers und Stalins. Anstatt vor diesem geschichtlichen Hintergrund zu verbinden, spielt Putin das eine gegen das andere aus.
  • 70 Jahre nach Kriegsende : Berlins vernarbte Wunden

    Zerstört bis auf die Grundmauern: Während des Zweiten Weltkrieges war Berlin so oft Ziel der alliierten Bomberflotten wie keine andere Stadt in Deutschland. Eine beeindruckende Zeitreise in alten und neuen Bildern der Hauptstadt.
  • Russisches Gedenken : Unter jeder Beere eine Leiche

    Russlands Präsident Putin nutzt den 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland zur Propagandaschau. Die Millionen Opfer des Krieges und des Stalinismus kommen darin nicht vor.
  • Floh nach Argentinien: Erich Priebke wurde 1995 an Italien ausgeliefert; 1996 (unser Bild) wurde ihm in Rom der Prozess gemacht.

    Nach dem Weltkriegsende : Flucht auf der Rattenlinie

    In den letzten Kriegstagen gelang Tausenden NS-Schergen die Flucht. Viele setzten sich nach Südamerika ab, wo diktatorische Regime sie mit offenen Armen empfingen. Dabei hatten sie Helfer, wo man sie nicht vermutet.