https://www.faz.net/-i24
Ein Bürgermeister, zwei Gemeinden: Horst Brückner

Sachsen : Deutsche demokratische Frustration

Warum darf ein gewählter Bürgermeister sein Amt nicht antreten? Immer mehr Sachsen beschleicht das Gefühl, abgehobene Politiker und Bürokraten nötigten ihnen politische Entscheidungen auf.

Neue Corona-Beschlüsse : Der zweite Lockdown, der keiner ist

Dieses Mal folgen die Länder dem harten Kurs der Kanzlerin. Auch wer das ablehnt, kann nicht wollen, was ohne Beschränkungen droht: ein Kontrollverlust, der über das Gesundheitswesen hinausgeht.

Proteste in Polen : Die PiS erntet den Sturm, den sie gesät hat

Die Heftigkeit der Proteste gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen ist ein Ergebnis der Spaltung der Gesellschaft, die von der PiS-Regierung in den vergangenen Jahren betrieben wurde.

Soll er verhindert werden? : Merz spaltet die Partei

Es gibt genug Staatsmänner in der Welt, die mit Populismus, Narzissmus, Schaumschlägerei und Verschwörungsdenken glänzen. Will nun auch die CDU einen solchen Mann an ihrer Spitze haben?

Supreme Court : Ein letzter Triumph der Republikaner?

Donald Trumps Partei zerschlägt in ihrem Abstiegskampf viel demokratisches Porzellan. Mit Richtern wie Amy Coney Barrett am Supreme Court ist sie für eine Wahlniederlage aber gut gerüstet.

Corona-Gipfel mit Merkel : Vor dem Wellenbrecher

Vor zwei Wochen war Merkel unzufrieden mit den Corona-Maßnahmen der Länder. An diesem Mittwoch berät die Kanzlerin wieder mit den Ministerpräsidenten. Ihr wichtigster Verbündeter wird ihr helfen müssen.

Streit mit Macron : Erdogans Provokationen

Die Provokationen des türkischen Präsidenten sind keine Ausrutscher, sie sind kalkuliert. Erdogan weiß, dass er mit Frankreich innenpolitisch mehr erreichen kann als mit Deutschland.

25 Jahre Wiedervereinigung : Unsere alltäglich deutsche Einheit

Im Inneren hat das Land zusammengefunden, Ost- und Westdeutschland sind ein erprobtes Paar. Nur im Äußeren sucht Deutschland noch immer seinen Platz. Eins dürfen wir daher nie aufgeben: den Geist der Zuversicht.

Merkel und Gauck : Wollt ihr das?

Der Bundespräsident versteht es weit besser als die Kanzlerin, den Bürgern das Gefühl zu geben, er wisse, was sie angesichts der Migrantenströme umtreibe, und habe Verständnis für ihre Sorgen und Befürchtungen. Doch die entscheidende Frage stellt auch er den Deutschen nicht.
Schwer auszubügeln: Exponentielle Flauheit im Magen

Fraktur : Flau im Magen

In der Corona-Krise tut Lüften not. Das gilt auch für den Wortschatz.

Seite 3/6

  • Feiern in Berlin : Die Mauer steigt in den Himmel

    Andächtiges Staunen, Gänsehaut, versteckte Rührung: Tausende Ballons steigen bei den Feierlichkeiten anlässlich des Mauerfalls vor 25 Jahren in den Abendhimmel über Berlin – sie begleiten Wünsche und Hoffnungen auf kleinen Karten.
  • Erhöhte Gefechtsbereitschaft: Bei der Feier zum 40. Geburtstag der DDR am 7. Oktober 1989 in Berlin ging die Volkspolizei massiv gegen Demonstranten vor

    Die letzten Tage der SED : Keiner spricht mehr von den Terrornächten

    Günter Schabowski war nicht der Maueröffner. Kurz nach seiner berühmten Pressekonferenz wurde „erhöhte Gefechtsbereitschaft“ ausgerufen. Wenige Tage zuvor hatte er noch friedliche Demonstranten verprügeln lassen. Eine Erinnerung.
  • 25 Jahre Mauerfall : Wäre Biermann doch Präsident geworden

    Wolf Biermanns Auftritt vor dem Bundestag und die Regierungsbildung in Thüringen haben gezeigt: Wir haben die DDR aus der Geschichte gelöscht, deshalb werden wir ihre Schatten und Gespenster nicht los.
  • Gefangene des DDR-Regimes: Birgit Schlicke

    Gefangen in der DDR : Eingesperrt, weil sie frei sein wollte

    Als Teenager gerät Birgit Schlicke in die Maschinerie des DDR-Regimes. Sie wollte reisen, ging dafür ins Gefängnis – für fast zwei Jahre. Dort machte sie eine Begegnung, die sie bis heute nicht mehr loslässt.
  • Aus der Stasi-Akte: Das Fluchtflugzeug in der Dresdner Stasi-Zentrale. Seit 1989 ist es spurlos verschwunden

    Republikflucht mit Flugzeug : Über den Wolken

    Mit einem selbstgebauten Flugzeug wollte Michael Schlosser 1983 aus der DDR in den Westen fliehen. Dann wurde er verraten, verhaftet und verkauft. Jetzt will er endlich beweisen, dass sein Flugzeug tatsächlich fliegen kann.
  • Gastbeitrag von John Kerry : Ein neuer Kalter Krieg?

    Die Freiheit ist in Europa wieder bedroht. Doch der Westen darf sich von Russland nicht in eine Konfrontation zwingen lassen, schreibt der amerikanische Außenminister John Kerry in einem F.A.S.-Gastbeitrag zum 25. Jahrestag des Mauerfalls.
  • 25 Jahre danach : So feiert Berlin den Mauerfall

    25 Jahre nach dem Mauerfall feiern Zehntausende in Berlin entlang des früheren Grenzstreifens das Ende der deutschen Teilung. Für FAZ.NET hat Fotograf Matthias Lüdecke an historischen Orten Impressionen eingefangen.
  • Merkel zum Mauerfall-Jahrestag : „Träume können wahr werden“

    Am 25. Jahrestag des Mauerfalls erinnert Kanzlerin Merkel in der Gedenkstätte Bernauer Straße an das Leid der Opfer des DDR-Regimes. Die deutsche Erfahrung habe gezeigt: „Nichts muss so bleiben, wie es ist.“
  • Wenn es einen freien Raum auf dem Spielfeld gibt, findet Toni Kroos ihn im Normalfall

    Fußballprofi Toni Kroos : Träume ohne Grenzen

    Ein Leben ohne Sport war für die Familie Kroos in der DDR unvorstellbar – aber auch nicht ohne Mauer. Jetzt ist Toni Kroos der erste und einzige deutsche Fußball-Weltmeister, der aus der DDR kommt.
  • Nach ihm kam nicht mehr viel: Michael Ballack, der Superstar aus Görlitz

    Ostdeutsche Fußballprofis : Nur sechs Prozent

    Toni Kroos ist Teil der Weltmeister-Mannschaft. Und der einzige Ostdeutsche unter ihnen. Insgesamt sind die Ostdeutschen im Profi-Fußball unterrepräsentiert. Woran liegt das?
  • 25 Jahre Mauerfall : Der letzte Vertraute Erich Honeckers

    Die SED belegte den Liedermacher Reinhold Andert mit Berufsverbot. Nach dem Mauerfall wurde ausgerechnet er zum Vertrauten des Staatsratsvorsitzenden. Aus Mitleid.
  • 25 Jahre Mauerfall : Gorbatschow: Nato-Erweiterung war 1990 kein Thema

    Er sei nach dem Mauerfall nicht über den Tisch gezogen worden, sagte Michail Gorbatschow: Ein Verzicht auf eine Nato-Osterweiterung sei keine Bedingung zur Wiedervereinigung gewesen. Fehler im Umgang mit Russland kritisierte derweil der frühere Außenminister Genscher.
  • Angela Merkel am Samstagabend bei der Konferenz „Falling Walls“ in Berlin

    Berlin : „Diese Stadt hat Geschichte geschrieben“

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum 25. Jahrestag des Mauerfalls die historische Bedeutung der Ereignisse vom 9. November 1989 in Berlin gewürdigt. Und an Deutschlands Verantwortung für den Frieden erinnert.
  • Redet Klartext in der DDR-Debatte: Bundeskanzlerin  Angela Merkel am Samstag in Wismar auf dem Parteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern

    Unrechtsstaat DDR : Merkel nennt Debatte „beklemmend“

    Einen Tag nach der Attacke Wolf Biermanns auf die Linkspartei bezieht auch die Kanzlerin klar Stellung. Pünktlich zum Mauerfall-Jubiläum rechnet sie mit dem SED-Regime in der DDR ab.
  • Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow steht als Ehrengast der Gedenkfeiern zum Mauerfall vor 25 Jahren am Pariser Platz in Berlin, im Hintergrund das Brandenburger Tor.

    25 Jahre Mauerfall : Gorbatschow klagt den Westen an

    Mit Glasnost und Perestroika hat Michail Gorbatschow die Wiedervereinigung Deutschlands möglich gemacht. 25 Jahre später ist der frühere sowjetische Staats- und Parteichef tief enttäuscht vom Westen: Er fordert ein Umdenken im Verhältnis zu Russland.
  • Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin, auf der Pressekonferenz am 9.November 1989. Auf ihr gab Schabowski die Öffnung der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin bekannt.

    Günter Schabowski : Der späte Dissident

    Günter Schabowski glaubte im Herbst 1989 noch, die DDR durch Reformen und Dialog retten zu können – und leitete schließlich selbst deren Ende ein. Nach der Wende wurde er für viele alte Genossen endgültig zum Verräter.