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Ein Bürgermeister, zwei Gemeinden: Horst Brückner

Sachsen : Deutsche demokratische Frustration

Warum darf ein gewählter Bürgermeister sein Amt nicht antreten? Immer mehr Sachsen beschleicht das Gefühl, abgehobene Politiker und Bürokraten nötigten ihnen politische Entscheidungen auf.

Staatstrojaner : Geheimdienste brauchen die nötigen Mittel

Bürgerrechte? Es ist keinem Bürger zu erklären, warum Geheimdienste nicht aus gebotenem Anlass Nachrichten in Medien mitlesen sollen, die jedes Kind nutzt.

Enthauptung von Samuel Paty : Letzte Chance für eine freie Gesellschaft

Im „Krieg gegen den Terror“ wurden Fortschritte erzielt. Die Ermordung des Lehrers Samuel Paty aber hat viele Franzosen aufgewühlt. Die Tat könnte ein Wendepunkt im Kulturkampf gegen den Islamismus sein.

Mehr Corona, mehr Parlament? : Söder und die Schildbürger

Mehr Beteiligung für den Bundestag? Die Debatte über angeblich „drakonische“ Maßnahmen ohne parlamentarische Kontrolle zielt auf etwas anderes: Die Länder wollen „gerichtsfeste“ Kompetenzen.

Nato-Partner steigern Ausgaben : Auf dem richtigen Weg

Die Nato-Staaten geben wieder mehr Geld für Verteidigung aus – und das ist gut so. Es liegt im Interesse aller Nato-Partner, in die eigenen Verteidigungsfähigkeiten zu investieren.

Abdankung der Parlamente : Mehr Macht? Für wen?

Solange sich der Bundestag als Kanzlerwahlverein, Mehrheitsbeschaffer und Personalreserve für die Regierung versteht, ist er eben nicht das Herz der Demokratie.

Mord an Lehrer : Keine Kapitulation vor Terror

Warum ist Frankreich anfälliger für islamistischen Terror? Der Druck radikaler Islamisten auch auf Lehrer in den Banlieues ist groß, die Wertevermittlung an den Schulen unzulänglich. Hierzulande sieht es besser aus.

Pressefreiheit : Ein Sicherheitsrisiko für Trump

Der Präsident zieht alle Register, um wiedergewählt zu werden. Nun sollen schnell noch die Visaregelungen für ausländische Journalisten verschärft werden.

Ein neuer Lockdown? : Keine Zeit mehr für lange Debatten

Über Lockerungen kann man sich lange Debatten leisten, über Verschärfungen nicht. Auch parlamentarischen Katzenjammer sollte man sich für die Zukunft aufsparen.

25 Jahre Wiedervereinigung : Unsere alltäglich deutsche Einheit

Im Inneren hat das Land zusammengefunden, Ost- und Westdeutschland sind ein erprobtes Paar. Nur im Äußeren sucht Deutschland noch immer seinen Platz. Eins dürfen wir daher nie aufgeben: den Geist der Zuversicht.

Merkel und Gauck : Wollt ihr das?

Der Bundespräsident versteht es weit besser als die Kanzlerin, den Bürgern das Gefühl zu geben, er wisse, was sie angesichts der Migrantenströme umtreibe, und habe Verständnis für ihre Sorgen und Befürchtungen. Doch die entscheidende Frage stellt auch er den Deutschen nicht.
Ist im Kampf gegen das Virus der Volkssturm die letzte Hoffnung?

Fraktur : Muss jetzt der Volkssturm ran?

Die Ministerpräsidenten waren im Kampf gegen das Virus zu unentschlossen. Vielleicht helfen Trumps Tropfen.

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  • Hier verlief die innerdeutsche Grenze: die Werrabrücke zwischen Hessen und Thüringen

    Bilanz Thüringen und Hessen : Die Aufbauhilfe war nicht vergebens

    25 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung haben Hessen und Thüringen wirtschaftlich noch nicht ganz gleichgezogen. Eine Erfolgsgeschichte ist die Zusammenarbeit der beiden Länder trotzdem.
  • 25 Jahre deutsche Einheit : Schmidt und die Revolution

    1990 war ein seltsames Jahr: Die Mauer war gefallen, aber den Staat, der sich dahinter verschanzt hatte, gab es noch. Und es gab Revolutionäre. Einer von ihnen kam aus Westdeutschland. Aus seiner Revolution wurde aber nichts. Die machte er woanders.
  • Joachim Gauck spricht im Herbst 1989 in der Marienkirche in Rostock.

    25 Jahre deutsche Einheit : Skepsis im Osten, Bewunderung im Westen

    Joachim Gauck ist ein sehr beliebter Bundespräsident. Einst verhinderte Bundeskanzlerin Merkel seinen Weg an die Spitze und ausgerechnet aus seiner Heimat schlägt ihm Skepsis entgegen. Warum?
  • „Einheitsmännchen“ auf dem Römerberg in Frankfurt

    Frankfurt : Die Höhepunkte des Einheitsfestes

    Rund um das erste Oktober-Wochenende wird die ganze Frankfurter Innenstadt zur Bühne. Tellkamp liest, Cro singt, Drechsler springt. Die Höhepunkte der Einheitsfeier im Überblick.
  • Darauf ein Mispelchen: Calvados auf Hessisch

    Ossi-Stammtisch in Frankfurt : Ein Hoch auf uns

    Seit Jahren treffen sich Ostdeutsche in Frankfurt und nennen das Ossi-Stammtisch. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung - ist das ihr Ernst?
  • RB Leipzig ist inzwischen in der zweiten Fußball-Bundesliga angekommen – es soll noch weiter gehen.

    RB Leipzig : Der Störenfried aus dem Osten

    Die Fußball-Bundesliga blüht nur im Westen, die Ostklubs rutschen in die Drittklassigkeit. Nun ist Leipzig auf dem Weg nach ganz oben – dank Red Bull, der Speerspitze der Kommerzialisierung.
  • 25 Jahre deutsche Einheit : Vereint und doch geteilt

    Die Wunden der deutschen Teilung sind verheilt. Aber was tut sich unter der Oberfläche? Wie stark haben sich Ost und West einander angeglichen?
  • Görlitz damals und heute : Wie eine Insel in der Zeit

    Vor 30 Jahren stand die einmalige Altstadt von Görlitz kurz vor dem Abriss, heute gilt sie als einmalige Schönheit. Der Fotograf Jörg Schöner hat einst den Verfall dokumentiert – und ist nun an den Ort zurückgekehrt.
  • Um Erfahrungen reicher: Alexander und Magdalena Trommler

    25 Jahre deutsche Einheit : Zurück in den Osten

    Es muss nicht immer der Westen sein: Zu Hause ist es auch ganz schön - sagen vor allem junge Menschen wie Alexander Trommler. Er ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt.
  • Grün im Gesicht: Die Einheitsmännchen vor dem Rathaus am Römerberg

    Frankfurt : Grüne Männchen als Symbol der Einheit

    Das Ampelmännchen ist zwar in der ehemaligen DDR beheimatet. Doch jetzt bevölkert es auch den Frankfurter Römerberg und symbolisiert den Wandel einer Gesellschaft.
  • Fest des Lebens: Helmut Kohl 1990 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Heiligenstadt in Thüringen

    Zum 85. Geburtstag : Kohl als „herausragender Staatsmann“ gewürdigt

    Als Kanzler der Einheit gilt Helmut Kohl seit langem, und ein Platz in den Geschichtsbüchern ist ihm sicher. Zum 85. Geburtstag an diesem Freitag wird der frühere CDU-Vorsitzende von allen Seiten mit Lob überschüttet.
  • Hans-Jochen Vogel am 1. Dezember 2009 in Wiesbaden

    Hans-Jochen Vogel : SPD und deutsche Einheit

    Hans-Jochen Vogel, der im nächsten Jahr 90 Jahre alt wird, hat die Wendemonate 1989/90 nicht vergessen. Er war damals Vorsitzender der SPD und auch der SPD-Bundestagsfraktion. Es war eine schwere Zeit für ihn. Vogel hatte an zwei Fronten zu kämpfen, was er jetzt noch einmal in Erinnerung ruft.
  • Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte in Helsinki am 01. August 1975

    Bonn und KSZE : Frische Luft und Diplomatenduft

    Auf breiter empirischer Grundlage zeigt Matthias Peter, dass die Bundesrepublik Deutschland als Mittelmacht und gespaltene Nation im geteilten Europa das größte Interesse an der Aufrechterhaltung des KSZE-Prozesses hatte.
  • Der Arbeitsstab des Auswärtigen Amts am 13. September 1990 auf dem Roten Platz in Moskau

    Akten zur Auswärtigen Politik : Große Politik in kleinen Schritten

    Zu den „Schmankerln“ der Edition über 1989/90 gehören Aufzeichnungen, die über die Spannungen zwischen dem Kanzleramt und dem Auswärtigen Amt Auskunft geben. Aus dem Privatarchiv von Helmut Kohl erhielten die Bearbeiter ein Schreiben vom 23. März 1990 an Außenminister Genscher.
  • Tschechoslowakei 1989 : Zehn Tage, die Prag erschütterten

    Am 17. November 1989 zogen Tausende empörte Prager auf den Wenzelsplatz, um gegen einen gewalttätigen Polizeieinsatz zu protestieren. Kurz darauf brach das Regime zusammen – aufgrund einer Falschmeldung, wie man heute weiß.
  • 25 Jahre Mauerfall : „Wollen wir nicht erst mal miteinander anstoßen?“

    Am Tag nach der Öffnung der Mauer bekommen die ostdeutschen Sozialdemokraten hohen Besuch. Willy Brandt und Hans-Jochen Vogel wollen mit ihnen über das weitere Vorgehen beraten. FAZ.NET dokumentiert das denkwürdige Treffen.
  • An der Grenze: Als DDR-Soldat kannte Peter Lehmann Fluchtwege in den Westen; sie führten durch Rohre.

    25 Jahre Mauerfall : Vom Grenzschützer zum Republikflüchtling

    Als Peter Lehmann am Todesstreifen der DDR Dienst tat, wollte er nie fort. Das änderte sich - wegen drei Polizisten im Osten und eines Paars aus dem Westen.