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Allensbach-Analyse : Auch die „Mauer in den Köpfen“ fällt

Mit großem Aufwand wurde in den vergangenen Wochen der Ereignisse vor 20 Jahren gedacht, als das SED-Regime die Grenzen öffnete und schließlich zusammenbrach. Die mediale Erinnerung an die Zustände und Ereignisse vor dem Mauerfall hat die Neigung, den Alltag der DDR zu verklären, gebremst.

Kampf gegen das Coronavirus : Nicht zurück ins Mittelalter

Es ist Zeit für wirklich wirksame und angemessene Mittel gegen Stillstand und Depression durch das Coronavirus. Eine elektronische Nachverfolgung von Kontaktpersonen – das „Tracking“ – wäre erlaubt.

Corona-Krise : Spahn im Fahrstuhl

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist zu einer Schicksalsfrage für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geworden. Sie kann ihn nach ganz oben tragen – oder in den politischen Keller.

Corona-Bekämpfung : Der Ausstieg ist kein Tabuthema

Der Ruf nach einer „Exit-Strategie“ ist berechtigt. Aber gibt es klare Maßstäbe dafür? Wo es Sicherheit nicht gibt, sollte Sicherheit nicht vorgegaukelt werden.

Corona-Krise : Düstere Aussichten für Amerika

Die Amerikaner ahnen, was noch auf sie zukommen dürfte, wenn selbst Präsident Donald Trump seine Vorhersagen so revidiert, dass an der Katastrophe nichts zu deuteln ist.

Regierungsbildung in Israel : Auf Kosten des Rechts

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sucht sich ein Schlupfloch nach dem anderen. Damit schädigt er nicht nur das Ansehen des Rechtsstaats, sondern gibt auch ein schlechtes Vorbild für die Demokratie im Nahen Osten.

Coronavirus : Krisengewinnler China?

Peking inszeniert sich als Helfer in der Corona-Not. Dankbarkeit dafür ist in Ordnung. Es muss aber möglich bleiben, die wahren Verhältnisse in China offen anzusprechen.

Mauerfall : Die F.A.Z. vom November 1989

Als am Abend des 9. November 1989 die Nachricht um die Welt geht, dass die DDR ihre Grenze öffnet, müssen die Redaktionen schnell handeln. Die F.A.Z. stellt eine Sonderausgabe zusammen. Das historische „Extrablatt“ zum Herunterladen.

20 Jahre Mauerfall : Im Herzen Europas

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist es möglich, ein Ereignis zu würdigen, das vielen maßgeblichen Politikern befreundeter Staaten 1989 noch unheimlich war. Und es ist schick geworden, darum zu wetteifern, wer damals mit der „größten Klarheit“ für die Wiedervereinigung eingetreten sei.

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  • Konzert vor Original-Mauerteilen in Bordeaux, 9. November 2009

    Frankreichs Mauerfall : Dabei sein war alles

    Nicht nur Sarkozy, ganz Frankreich fühlt sich im Zentrum der Wiedervereinigung, es hat sie zumindest in sein Weltbild integriert. Außerhalb Deutschlands wird der 9. November in keinem Land so intensiv gefeiert wie bei den Franzosen.
  • 9. November : Der Tag der Deutschen

    Der 9. November ist zum gar nicht mehr so heimlichen Nationalfeiertag der Deutschen geworden. Belastet mit dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte ist er seit zwanzig Jahren nicht mehr nur ein Datum der nationalen Schande, sondern auch ein Datum des nationalen Glücks.
  • Teil eines Gesamtexponats: Modelle von Küchenmöbeln aus dem VEB Holzindustrie Wittstock

    Heimatmuseen im Osten : Alles original DDR

    Nach der Wende mussten die Heimatmuseen in Ostdeutschland entscheiden, wie sie an ein Land erinnern wollten, das es nicht mehr gab. Beispiele zwischen Trauer und Propaganda aus Wittstock, Eisenhüttenstadt und Wittenberge.
  • Aufbau West: An dieser Forderung entzündet sich nun ein Koalitions-Streit

    Aufbau West : Merkel warnt vor Neiddebatte

    Bundeskanzlerin Merkel hat vor einer Neiddebatte zwischen Ost und West gewarnt und damit indirekt Verkehrsminister Ramsauer kritisiert. Dieser hatte verlangt, nach dem Wiederaufbau des Verkehrsnetzes im Osten nun mehr in die Straßen und Schienen im Westen zu investieren.
  • SED-Generalsekretär Egon Krenz in Ost-Berlin, im November 1989

    Mauerfall : Wo ist Egon Krenz?

    Wenn wir den Mauerfall feiern und die Helden des 9. November 1989 ehren, denkt keiner an Egon Krenz, den letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR. Was war aber seine Rolle im Drama jener Nacht?
  • „Abgewrackter DDR-Boxer”: Nowakowski wird 1989 westdeutscher Meister

    Der Fall des Boxers Richard Nowakowski : Kampf gegen Mauern

    Ein DDR-Sportidol fällt in Ungnade, setzt sich in die Bundesrepublik ab und erfährt noch Tage vor der Wende, wie wenig willkommen ihn der Westen eigentlich heißt: Das Leben des Boxers Richard Nowakowski spiegelt deutsche Wirklichkeit bis zum Herbst 1989.
  • Berlin vor zwanzig Jahren

    Blicke nach Deutschland : Euphorie, Stolz, Respekt und Trauer

    Für China und Russland, im Jahr 1989 die beiden wichtigsten kommunistischen Staaten der Welt, war der Mauerfall der Meteor einer Zeitenwende. Was dachten die chinesischen und russischen Intellektuellen damals? Und wie sehen sie ihn heute?
  • Ein Wunder und Glück: Nur das erhoffte zweite Wirtschaftswunder ereignete sich nicht

    Ökonomische Freiheit : Über die zweite Mauer

    Der Übergang von der Diktatur zur Demokratie vollzog sich reibungsloser als der vom Plan zum Markt, die wirtschaftliche Mauer erwies sich als wesentlich solider als die politische. Sicher sind bei der Wiedervereinigung Fehler gemacht worden. Aber die Hauptursache der Misere bleibt: die sozialistische Planwirtschaft.
  • Glück im Unglück: Rene Unglaube in Ost und West Fußball gespielt

    René Unglaube : Hauptsache, gut versichert

    René Unglaube war „einer der ersten Fußballer, der nach dem Mauerfall rübergemacht hat“, stürmte für Hertha statt für Union. Nach vier Jahren war die Karriere im Westen vorbei. Heute ist er Touristenführer in Berlin - und sieht „schon lange kein Ost und West“ mehr.
  • Ein Tag, der Biografien veränderte: East Side Gallery in Berlin

    Mauerfall : Mein 9. November

    An diesem Tag veränderten sich Biografien. Fünf Redaktionsmitglieder erzählen, was sie am 9. November 1989 erlebten. Von Stefan Locke, Reinhard Müller, Frank Pergande, Matthias Wyssuwa und Petra Urbaniak
  • Die Mauer ist weg: Berlin am 12. November 1989

    9. November 1989 : Das Wunder von Berlin

    Mit dem Schlussstein DDR zerfiel 1989 das ganze Gewölbe der dem östlichen Mitteleuropa von Stalin aufgezwungenen Nachkriegsordnung. Die „Generation Einheit“ aber weiß kaum noch, wer die Mauer baute und warum.
  • Kurz nach der Wende wurde die Produktion eingestellt: Das Zwickauer Trabant-Werk schloss 1991

    20 Jahre Mauerfall : Der verpatzte Kaltstart

    Nach dem Mauerfall warnten Gerlinde und Hans-Werner Sinn vor ökonomischen Fehlern bei der Wiedervereinigung. Zwanzig Jahre später ziehen sie Bilanz: Die politische Einigung Deutschlands ist gelungen, die wirtschaftliche nicht.
  • Während der Bodenreform verlor die Familie Bismarck ihr Gut im sachsen-anhaltinischen Schönhausen

    Enteignungen : Späte Hoffnung für die Opfer der Bodenreform

    Die Koalition will Enteignungen in der Sowjetischen Besatzungszone bis 1949 noch einmal aufrollen. Es geht um Grundstücke im Wert von rund zwei Milliarden Euro, die heute dem Bund gehören. Die Opfer sollen sie nun verbilligt zurückkaufen können.
  • Walter Kempowski ein Jahr vor seinem Tod

    9. November 1989 : Kempowskis kollektives Tagebuch

    Walter Kempowskis Aufzeichnungen zum 9. November 1989 sind bekannt. Unbekannt ist, dass er dazu auch ein „kollektives“ Tagebuch angelegt hat - mit Notizen von Schriftstellern, Künstlern und Journalisten.
  • Der schnellste Mann der Welt, der jamaikanische Sprinter Usain Bolt, bekam nach der Leichtathletik-WM in Berlin ein Stück Mauer für seinen Rekordlauf geschenkt

    Mauerstücke in aller Welt : Where is the Schutzwall?

    Wir sind ein Geschäftsvolk: Die Mauer steht heute nicht mehr in Berlin, sondern überall. Splitter- und meterweise wanderte sie in Souvenirläden, Museen und oft nach Amerika. Eine Spurensuche nach mehr als 100 Kilometern Beton.
  • Die Pleite der DDR : Von der Idee, die Mauer zu Geld zu machen

    Die Propaganda der SED hat die DDR zur zehntstärksten Industrienation der Welt hochstilisiert – aber die Realität sah ganz anders aus: Im Herbst 1989 drohte nicht nur der politische, sondern auch der finanzielle Kollaps. In ihrer Hilflosigkeit wollte die DDR sich die Öffnung der Mauer vom Westen bezahlen lassen, um so den Staatsbankrott abzuwenden. Dann kam alles anders.
  • Peter Breuer, Portier der Berliner F.A.Z.-Redaktion, an seinem Arbeitsplatz

    Ein deutscher Lebenslauf : Die Wende von der anderen Seite

    Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer. Und Lebensläufe kamen ins Schlingern. Vom Filmvorführer zum Kaufhausdetektiv zum Verlagshauspsychologen: Warum Peter Breuer, Pförtner der F.A.Z. in Berlin, sein Leben in der DDR besser fand.