https://www.faz.net/-gpc-7knr4

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Olympiakritiker Witischko : Drei Jahre Haft für Protestplakate

  • Aktualisiert am

Ziel des Protests: Der Gouverneur der Region Krasnodar, Alexander Tkaschew (r.), mit Präsident Putin in Krasnaja Poljana im Januar 2013 Bild: AFP

Der russische Umweltaktivist Jewgeni Witischko ist zu drei Jahren Haft in einer Sträflingskolonie verurteilt worden. Er hatte Protestplakate an einer Gouverneursvilla angebracht.

          1 Min.

          Jewgeni Witischko, russischer Umweltaktivist und Kritiker der Olympischen Winterspiele in Sotschi, ist zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht wandelte die ursprünglich zur Bewährung ausgesetzte Strafe gegen Witischko, dem vorsätzliche Zerstörung von Eigentum vorgeworfen wird, in eine Haftstrafe um. Das teilte seine Gruppe „Environmental Watch“ am Freitag mit. Die Organisation nannte Witischko auf Facebook einen „politischen Gefangenen Olympias“.

          Das Urteil sei die logische Folge des Bestrebens, Witischko ruhig zu stellen und weitere Protestaktionen vor Beginn der Spiele im Februar zu unterbinden. Damit zeige sich, dass es, trotz der Gnadenerlasse durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den vergangenen Tagen, keineswegs ein „vorolympisches Tauwetter“ gebe.

          Olympiabaustelle in Sotschi im Oktober 2013

          Witischko hat zehn Tage Zeit, gegen das Urteil Einspruch einzulegen. Witischko soll mit einem anderen Mann an einer Villa des Gouverneurs der Region Krasnodar, Alexander Tkaschew, Protestplakate angebracht haben, weil das Gebäude ihrer Meinung nach ohne gesetzliche Grundlage errichtet worden war. Witischko zählt zu den größten Kritikern der Winterspiele in Sotschi, deren Projekte große Einschnitte in der Umwelt erfordert hatten.

          Weitere Themen

          Ein ungewöhnlicher Schulbeginn

          F.A.Z.-Newsletter : Ein ungewöhnlicher Schulbeginn

          Während die Infektionszahlen steigen, beginnt in Mecklenburg-Vorpommern das neue Schuljahr. Warum die Einweihung der Ponte San Giorgio in Genua kein Grund zum Feiern ist und was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.

          Ex-SS-Wachmann ist verurteilt worden Video-Seite öffnen

          Stutthof-Prozess : Ex-SS-Wachmann ist verurteilt worden

          Der ehemalige SS-Wachmann Bruno D. ist vom Hamburger Landgericht zu zwei Jahren Jugendhaft auf Bewährung verurteilt worden. Er habe sich der Beihilfe zum Mord in 5232 Fällen und zum versuchten Mord in einem Fall im Konzentrationslager Stutthof schuldig gemacht.

          Topmeldungen

          Unter Korruptionsverdacht : Früherer König Juan Carlos verlässt Spanien

          In einem Brief teilt der ehemalige spanische Monarch seinem Sohn mit, dass er das Land verlassen will. Juan Carlos ist in einen Finanzskandal verstrickt. Mit dem Schritt erspart er Felipe VI. eine schwere Entscheidung.
          Thomas Griesel, 34, mittlerweile Chef von 7000 Hello-Fresh-Mitarbeitern in 14 Ländern

          Hello Fresh : „Wir können noch mehrere hundert Prozent wachsen“

          Hello Fresh ist der Shootingstar am deutschen Aktienmarkt. Gründer und Vorstandsvorsitzender Thomas Griesel spricht im Interview über hungrige Bauarbeiter, Gewinne durch Corona und sein Verständnis als Weltmarktführer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.