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Olympia-Boykott : Auch Reding reist nicht nach Sotschi

  • Aktualisiert am

Will ebenfalls nicht nach Sotschi fahren: EU-Kommissarin Viviane Reding Bild: dpa

Mit seiner Ankündigung, nicht zu den Olympischen Spielen nach Sotschi zu reisen, hat Bundespräsident Gauck für Aufsehen gesorgt. Jetzt boykottiert auch EU-Kommissarin Viviane Reding die Spiele.

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          Nach Bundespräsident Joachim Gauck verzichtet auch EU-Kommissarin Viviane Reding auf eine Reise zu den Olympischen Winterspielen im Februar in Sotschi. Via Twitter nannte sie am Montagabend die Menschenrechtslage in Russland als Grund für ihre Entscheidung. „Ich werde sicher nicht nach Sotschi fahren, solange Minderheiten auf diese Weise von der derzeitigen russischen Regierung behandelt werden“, schrieb die Luxemburgerin. Reding ist Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Justiz-Kommissarin.

          Russland steht international wegen Menschenrechtsverletzungen sowie eines harten Anti-Homosexuellen-Gesetzes in der Kritik. Das Bundespräsidialamt hatte am Wochenende einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bestätigt, dass Gauck nicht nach Sotschi fahren werde. Gründe waren nicht genannt worden. Menschenrechtler hatten die Entscheidung begrüßt.

          Hörmann: Reise von Gauck wäre schönes Signal gewesen

          Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, bedauerte unterdessen Gaucks Verzicht auf eine Reise nach  Sotschi. „Selbstverständlich wäre es für uns ein schönes Signal gewesen, wenn er mit von der Partie wäre“, sagte Hörmann am Dienstag im „Morgenmagazin“.

          Das Internationale Olympische Komitee (IOC) mochte Gaucks Verzicht nicht bewerten. „Die Einladung von Staatsoberhäuptern bei Olympischen Spielen erfolgt ausschließlich durch die Gastgeberländer. Schon deshalb verbietet sich jeder Kommentar des IOC“, hatte am Montag IOC-Präsident Thomas Bach der Deutschen Presseagentur gesagt.

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