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NOTIZBLOG : Shirts für Nerds

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Wie das in Ihrer Jugend war, weiß ich ja nicht, aber in meiner trug man noch T-Shirts seiner bevorzugten Musikgruppen und Popidole. Selbstverständlich ganztägig, nicht nur, wenn man auf ein Konzert ging.

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          Wie das in Ihrer Jugend war, weiß ich ja nicht, aber in meiner trug man noch T-Shirts seiner bevorzugten Musikgruppen und Popidole. Selbstverständlich ganztägig, nicht nur, wenn man auf ein Konzert ging. Was dem Biker seine Kutte, waren uns Mofa-Rockern die Heavy-Metal-Shirts: Ein Bekenntnis ewiger Treue (oder was man mit 15 dafür hielt).

          Das ist inzwischen nicht mehr so üblich, oder? Klar, Teeniebands wie "Tokio Hotel" dürften auch heute noch den ein oder anderen Euro mit Merchandising-Artikeln machen. Aber das gute alte Metal-Shirt mit Tourdaten scheint kaum noch gefragt. Eine der wenigen Bevölkerungsgruppen, die heutzutage noch zur exzessiven Selbstbeschriftung neigt, dürften somit wohl wir Computerfreaks sein.

          Was 1996 in Berlin begann mit Tim Pritloves "interhemd modebewusstseinserweiterung", ist inzwischen ein veritabler Markt. Längst gibt es spezialisierte Großhändler nach dem Vorbild des amerikanischen Versenders "Thinkgeek", die alles um den digitalen Lifestyle anbieten, zum Beispiel "getDigital". Bei dem gibt es klassische Nerdshirts satt. So wird man Träger klarer Botschaften. Beschriftungen wie "Ich lese deine eMail!" (sehr beliebt bei Systemadministratoren) oder Gitarren-Shirts, der neueste Trend (dank integriertem Soundgenerator und Miniverstärker tatsächlich spielbar!), sind wohl nur für besonders selbstbewusste Menschen zu empfehlen.

          Aber parallel zum Web 2.0 etabliert sich zusehends eine neue Bekleidungskultur unter den Netzbewohnern: Shops wie "A better tomorrow", "Threadless" oder "la Fraise" kombinieren graphische Motive aus dem Bereich Street-Art und Pop-Kultur, die zwar plakativ, aber auch außerhalb eines Rechenzentrums oder einer Informatikfakultät tragbar sind. Falls Ihnen diese Motive nicht individuell genug sind, können Sie auf der Website der Firma Spreadshirt selbst zum T-Shirt-Designer werden. Ganz gleich, ob Sie nun einfache Schriftzüge oder ausgefallene Kreationen tragen wollen. Doch Vorsicht: von Kopien urheberrechtlich geschützter Motive sollten Sie absehen! Sonst drohen kostenpflichtige Abmahnungen, wie unlängst den "Bastelmuttis" der Heimwerkercommunity Dawanda.

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