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Newsletter für Deutschland : Kein 8. Mai wie jeder andere

Unser Autor: Sven Astheimer Bild: Robert Wenkemann

Weltweit wird des Sieges über Hitler-Deutschland gedacht. Wenn auch unter besonderen Vorzeichen. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.

          2 Min.

          Das Coronavirus macht vor nichts und niemandem halt. Wenn an diesem Freitag die Welt dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Sieg über Hitler-Deutschland gedenkt, wird vieles anders sein als sonst. Zwar werden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel an der traditionellen Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft teilnehmen. Aber über allem steht das Gebot, Abstand zu wahren. Queen Elizabeth II. wird sich in einer Fernsehansprache an das britische Volk wenden, der französische Präsident Emmanuel Macron wird die Zeremonie am Pariser Triumphbogen ohne Publikum vollziehen und in Russland fällt 75 Jahre nach Kriegsende sogar die große Militärparade aus. Die Pandemie stellt die Menschheit vor die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg, zitiert F.A.Z-Herausgeber Berthold Kohler die Kanzlerin in seinem Leitartikel. Wie schlimm kann es werden? „Diese Krise hat, im Guten wie im Schlechten, das Potential, die Welt zu verändern wie keine vor ihr seit 1945“, lautet Kohlers Fazit. Vor Deutschland brauche sich heute niemand mehr fürchten – aber um Europa müsse man sich Sorgen machen.

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Dieser Ansicht ist auch EU-Handelskommissar Phil Hogan. Im Gespräch mit unserem Brüsseler Korrespondenten Hendrik Kafsack warnt der Ire vor den lauter werdenden Rufen nach einer Abkehr von der Globalisierung in der Corona-Krise. Das könne sich die Union gar nicht leisten. „Es wäre idiotisch, jetzt nach innen zu schauen“, lautet seine klare Botschaft an alle Globalisierungsgegner. Und von seinen britischen Nachbarn vermisst Hogan mit Blick auf die Brexit-Verhandlungen den nötigen Willen: „So wie die Verhandlungen laufen, werden wir es nicht schaffen, bis Ende Oktober eine Einigung hinzubekommen.“ Armes Europa.

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          Wohl dem, der derzeit noch einen Arbeitsplatz hat und nach den Lockerungsbeschlüssen auf diesen zurückkehren kann. Allerdings haben einige Arbeitgeber wie der französische Autokonzern PSA und die amerikanische Bank JP Morgan Gefallen daran gefunden, dass die Beschäftigten ihrer Arbeit von zuhause aus nachgehen. Sie wollen daraus einen Dauerzustand machen und damit eine Menge Geld sparen. Auch in Deutschland liebäugelt etwa der Chef des Zulieferers Elring Klinger mit dieser Idee, wie unsere Wirtschaftskorrespondenten berichten. Homeoffice für immerfür manche Fluch, für andere ein Segen.

          Und sonst?

          Per Videoschalte verhandelt die Eurogruppe über die neuen ESM-Kreditlinien. Berät der Grünen-Landesvorstand Baden-Württemberg über den Umgang mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Und in Hamburg werden die Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen fortgesetzt.

          Die Nacht in Kürze:

          Mindestens sechs Festnahmen in Darmstadt: Nach Schüssen am späten Nachmittag hat die Polizei über Nacht weiter ermittelt. Es gibt vier Verletzte.

          Ende der Ermittlungen gegen Michael Flynn: Trumps früherer Nationaler Sicherheitsberater kann sich auf ein Ende des Verfahrens einstellen, so das Justizministerium. Er war im Zusammenhang mit der Russland-Affäre angeklagt worden.

          Tiefrote Zahlen bei Uber: Die Cornona-Krise schlägt aufs Fahrtgeschäft durch. Ein anderer Unternehmensbereich profitiert jedoch.

          „Ron Weasley“ ist Vater: Schauspieler Rupert Grint und seine Frau Georgia Groome haben ein Kind bekommen. Noch unklar ist, ob es auch ein Rotschopf ist.

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