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F.A.Z. Frühdenker : Die neuen Abgeordneten gehen an die Arbeit

Zum ersten Mal Mitglied des Bundestages: Armin Laschet Bild: dpa

Rund vier Wochen nach der Wahl tagt der Bundestag zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung. Zudem wirft der große Klimagipfel erste Schatten. In Japan erfüllt sich ein langgehegter Wunsch. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

          11 Min.

          1. Der neue Bundestag tritt erstmals zusammen
          2. Die Union in ungewohnter Oppositionsrolle
          3. Beim Klimagipfel geht es um alles

          4. Corona-Lage in Russland spitzt sich zu
          5. Gebrauchtwagen sind Mangelware

          6. Erdogans Hin und Her macht die Wirtschaft nervös
          7. Japans Prinzessin und ihre Heirat in die Freiheit

          Das Herzstück der parlamentarischen Demokratie: Am Dienstag kommt der neugewählte Bundestag erstmals zusammen.
          Das Herzstück der parlamentarischen Demokratie: Am Dienstag kommt der neugewählte Bundestag erstmals zusammen. : Bild: dpa

          1. Der neue Bundestag tritt erstmals zusammen

          Martin Benninghoff
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Ende September neu gewählte Bundestag konstituiert sich an diesem Dienstag. Alterspräsident Schäuble eröffnet die Sitzung – die AfD dürfte bei der Stellvertreterwahl durchfallen.

          20. Bundestag: Der neue Bundestag ist der 20. seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die erste Sitzung beginnt um 11 Uhr mit einer Ansprache des Alterspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU). Der noch amtierende Bundestagspräsident ist seit 1972 ununterbrochen Mitglied im Bundestag. Im neuen Plenum stellt die SPD mit 206 Sitzen die größte Fraktion vor CDU/CSU mit 197, den Grünen mit 118, der FDP mit 92, der AfD mit 82 und der Linkspartei mit 39 Abgeordneten, zwei sind fraktionslos. Bei der ersten Sitzung sind die Fraktionen aus Sicht der Redner und des Präsidiums von rechts nach links folgendermaßen positioniert: AfD, FDP, Union, Grüne, SPD, Linkspartei. Die Sitzordnung ist wieder ein Politikum, denn die FDP will eigentlich weg von der AfD rücken, CDU und CSU weigern sich aber, die Sitzordnung zu ändern. Das Thema ist vorerst aber zurückgestellt.

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