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F.A.Z.-Frühdenker : Streit um die Notbremse, Kampf um die Kanzlerkandidatur

Truppen: Amerika bemüht sich seit dem Amtsantritt von Präsident Biden darum, Vertrauen bei den Nato-Partnern zurückzugewinnen, das unter Donald Trump verloren gegangen war. „Ich bin nach Brüssel gekommen, weil die Vereinigten Staaten ihre Partnerschaften wiederaufbauen wollen. Zuerst und vor allem mit unseren Nato-Verbündeten“, hatte jüngst Außenminister Antony Blinken vor drei Wochen bei einem Besuch im Nato-Hauptquartier gesagt. So dürfte auch der Besuch von Austin in Berlin dazu dienen, die militärische Abstimmung mit Deutschland wieder zu intensivieren.

Trump: Präsident Trump hatte wegen aus seiner Sicht zu geringen Verteidigungsausgaben des Nato-Partners im vergangenen Juni angekündigt, 12.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Biden legte die Pläne auf Eis, um sie einer Prüfung zu unterziehen. Doch auch die neue Regierung in Washington will, dass jeder Nato-Verbündete zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgibt. Das Ziel verfehlte Berlin im vergangenen Jahr mit 1,56 Prozent weiterhin deutlich.

Will nach dem 2:3 im Viertelfinal-Hinspiel eine „kleine Überraschung in Paris schaffen“: Bayerns Trainer Hansi Flick
Will nach dem 2:3 im Viertelfinal-Hinspiel eine „kleine Überraschung in Paris schaffen“: Bayerns Trainer Hansi Flick : Bild: dpa

7. Showdown in der Champions League für den FC Bayern

Der FC Bayern muss im Viertelfinal-Rückspiel bei Paris Saint-Germain fürs Weiterkommen in der Champions League mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen. Interne Querelen belasten den Rekordmeister zusätzlich.

Kampf ums Halbfinale: Ohne Weltfußballer Robert Lewandowski muss der FC Bayern am heutigen Dienstag im Champions-League-Spiel in Paris (21 Uhr im F.A.Z-Liveticker) einen 2:3-Rückstand aufholen, um noch ins Halbfinale zu kommen. Dafür muss das Team mindestens zwei Tore schießen.

„Nicht mit der Brechstange“: Thomas Müller gab sich vor dem Spiel gegen Paris Saint-Germain zuversichtlich, auch wenn ihm klar sei, dass „das ein ganz ganz enges Ding“ wird. „Risikoabwägung in den einzelnen Situationen ist wichtig. Wir werden nicht von Anfang an mit der Brechstange agieren, aber schon auf ein frühes Tor drängen", sagte der 31 Jahre alte Vize-Kapitän.

Machtkampf in München: Überschattet wird die Partie durch den Machtkampf zwischen Trainer Hansi Flick, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis einschließlich 30. Juni 2023 gültig ist, und Sportvorstand Hasan Salihamidžić. Zuletzt hatte sich der Konflikt am Abschied von Jérôme Boateng entzündet, den Trainer Flick sehr schätzt und den Sportvorstand Hasan Salihamidžić dennoch in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat fortschickt. Ein Viertelfinal-K.o. würde in München die Zukunftsfrage von Flick, der als möglicher neuer Bundestrainer gehandelt wird, und die Querelen mit Salihamidžić noch mehr in den Fokus rücken.

Mehr zum Thema

Die Nacht in Kürze

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 10.810 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 294 neue Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 140,9.

Nach dem Tod eines weiteren Schwarzen bei einem Polizeieinsatz im amerikanischen Bundesstaat Minnesota hat Präsident Joe Biden zur Ruhe aufgerufen. „Friedlicher Protest ist verständlich“, sagte er im Weißen Haus. Für Gewalt gebe es aber „absolut keine Rechtfertigung“.

Obwohl nicht alle radioaktiven Isotope herausgefiltert werden können, will Japans Regierung Wasser aus dem Unglücksreaktor von Fukushima im Meer entsorgen. Fischer und Landwirte protestieren.

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