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F.A.Z. Frühdenker : Kandidiert Maaßen für den Bundestag?

Junge Gründer: Lange war die Gründung eines Unternehmens für die meisten, die sich in Deutschland etwa für Betriebswirtschafts- oder Volkswirtschaftslehre interessierten, keine Option. Aber mittlerweile gilt das Gründen auch hierzulande als realistische Möglichkeit für Leute mit Ideen: Die staatliche Förderbank KfW schätzt die Zahl der Start-ups hierzulande auf rund 70.000. Die meisten Gründer sind laut dem „Deutschen Startup Monitor“ zwischen 25 und 34 Jahre alt.

Von Samwer bis Musk: Wird über Start-ups geredet, geht es meist sofort um Geld, um Bewertungen, Börsengänge und um junge Macher, die fast aus dem Nichts zu Multimillionären werden. Als Beispiele müssen dann meist Oliver Samwer, der mit Zalando und Rocket Internet reich wurde, oder der milliardenschwere Tesla-Gründer Elon Musk herhalten. Doch ist erhoffter Reichtum bei den meisten Gründern wirklich der springende Punkt?

Echtes Engagement: „Geld taugt als Antrieb kaum“, sagt Florian Heinemann, einst Geschäftsführer bei Rocket Internet und Miteigentümer der Wagniskapitalfirma Project A, gegenüber Frankfurter Allgemeine Quarterly. „Man braucht dieses Exzellenzstreben, diese intrinsische Motivation, ein echtes Problem nachhaltig lösen zu wollen.“ Wer von ihm Kapital und Hilfe will, kann nur mit Präsentationen aus dem Lehrbuch nicht punkten: „Entweder du siehst dieses Leuchten in den Augen und spürst echte Leidenschaft – oder du kannst es gleich vergessen.“

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7. Halbfinals im DFB-Pokal

Drei Bundesligaklubs und ein Zweitligaverein kämpfen am Freitag und Samstag um den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Titelverteidiger Bayern München war im Januar bereits in der zweiten Runde ausgeschieden.

Duell I: Vor dem ersten Halbfinale zwischen Werder Bremen und RB Leipzig heute Abend (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker) herrscht bei beiden Klubs Unruhe. Die Leipziger bestätigten am Donnerstag, dass der Amerikaner Jesse Marsch nächste Saison neuer Trainer wird. Er folgt Julian Nagelsmann nach, der zu Bayern München wechselt und RB zuvor zum ersten Titel führen will. Bremen wiederum steckt in der Bundesliga nach sieben Niederlagen in Folge tief im Abstiegskampf. Trotzdem sprach der Verein dem angeschlagenen Trainer Florian Kohfeldt unter der Woche das Vertrauen aus. Vorerst.

Duell II: Holstein Kiel geht am Samstag bei Borussia Dortmund (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker) als krasser Außenseiter in die Partie. Zwar warfen die Norddeutschen im Winter den FC Bayern aus dem Wettbewerb, doch werden dem derzeitigen Vierten der Zweiten Liga nur geringe Chancen zugerechnet, als erster unterklassiger Verein seit dem MSV Duisburg 2011 das Endspiel zu erreichen. Für die Dortmunder könnte es hingegen die sechste Finalteilnahme in den vergangenen zehn Jahren werden. Zwei Mal ging der BVB dabei als Pokalsieger vom Platz.

Finale in Berlin: Das Endspiel um den DFB-Pokal wird am 13. Mai traditionell im Berliner Olympiastadion ausgetragen – allerdings abermals ohne Zuschauer und dann auch noch am Donnerstag vor den beiden letzten Spieltagen der Bundesliga. Aufgrund des wegen der Pandemie nach hinten verschobenen Spielplans und der am 11. Juni beginnenden Europameisterschaft gab es für den Deutschen Fußball-Bund keinen anderen möglichen Termin.

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