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F.A.Z. Frühdenker : Muss Ghislaine Maxwell Jahrzehnte ins Gefängnis?

Ghislaine Maxwell im Jahr 2013 Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 10:15

Ghislaine Maxwell im Jahr 2013 Bild: dpa

Die Regierungschefs reisen vom G-7-Gipfel direkt weiter zum NATO-Gipfel, die EU-Umweltminister stimmen über das Verbrenner-Aus ab und in Frankreich könnte ein Recht auf Abtreibung zum Grundrecht werden. Der F.A.Z. Newsletter.

          7 Min.

          Das Wichtigste für Sie an diesem Dienstag:

          Patrick Schlereth
          Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET.

          1. G-7-Staaten beenden Gespräche auf Schloss Elmau
          2. Russland bestreitet Zahlungsausfall
          3. Bremst Deutschland beim Verbrenner-Aus?
          4. Habeck warnt vor Gasrationierung im Winter
          5. Ghislaine Maxwell drohen Jahrzehnte im Gefängnis
          6. Abtreibung als Grundrecht?
          7. Zhadan wird ausgezeichnet, Dangarembga wird eingeschüchtert

          Sie können den F.A.Z. Frühdenker auch hören – hier geht es zum Podcast

          Die G-7-Staatschefs hören dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu.
          Die G-7-Staatschefs hören dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu. : Bild: dpa

          1. G-7-Staaten beenden Gespräche auf Schloss Elmau

          Heute endet der G-7-Gipfel in Bayern, im Anschluss reisen die Regierungschefs direkt weiter zum NATO-Gipfel nach Madrid. In der Ukraine trifft eine russische Rakete ein Einkaufszentrum, es gibt zahlreiche Todesopfer.

          Abschluss: Mit Gesprächen über die neue Weltordnung nach dem Ukrainekrieg beenden die führenden demokratischen Wirtschaftsmächte heute den G-7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern. Erwartet werden konkrete Finanzzusagen im Kampf gegen Hungersnöte, die durch die russische Blockade wichtiger ukrainischer Häfen vor allem in Ostafrika drohen. Die Abschlusserklärung hält der Gastgeber, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

          Einladung: Scholz, US-Präsident Joe Biden und andere Regierungschefs reisen im Anschluss direkt weiter zum NATO-Gipfel nach Madrid. Vor dem Treffen, das am Mittwoch beginnt, hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg angekündigt, die Zahl der Soldaten in hoher Einsatzbereitschaft von derzeit rund 40.000 auf „deutlich mehr als 300.000“ zu erhöhen. Für heute lud er die Anführer der Türkei, Finnlands und Schwedens zu einem Treffen in Madrid ein, um den Weg für die Aufnahme der beiden nordischen Länder in das Bündnis frei zu machen.

          Angriff auf Einkaufszentrum: In der ukrainischen Stadt Krementschuk ist am Montag ein Einkaufszentrum von einer russischen Rakete getroffen worden. Mehr als tausend Menschen hätten sich zum Zeitpunkt der Explosion im Gebäude befunden, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag auf Telegram. Nach Behördenangaben sind mindestens 18 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden.

          Mehr zum Thema

          Russlands Präsident Wladimir Putin
          Russlands Präsident Wladimir Putin : Bild: via REUTERS

          2. Russland bestreitet Zahlungsausfall

          Russland kann die Zinsen für Anleihen nicht überweisen – und schiebt die Schuld auf den Westen.

          Frist abgelaufen: Wenn ein Staat Schulden hat, werden darauf Zinsen fällig – und wenn ein Staat diese nicht zahlen kann, gilt er als zahlungsunfähig. Am Sonntag lief eine Gnadenfrist ab, innerhalb derer Russland die Zinsen von 100 Millionen Dollar den Gläubigern in Taiwan hätte überweisen müssen. Was das nun bedeutet, darüber besteht Uneinigkeit.

          Reaktionen: Die Vereinigten Staaten ließen am Rande des G-7-Gipfels verlauten, der Zahlungsausfall zeige, wie stark die Maßnahmen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten seien. Die russische Regierung gibt dem Westen die Schuld für die Situation. Russland habe die im Mai fälligen Anleihezahlungen geleistet, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Die Tatsache, dass sie vom Clearinghaus Euroclear wegen der westlichen Sanktionen blockiert worden seien, sei „nicht unser Problem“.

          Topmeldungen

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