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Nach Nordkoreas Atomtest : Südkorea schickt Kriegsschiffe ins Japanische Meer

  • Aktualisiert am

Bild einer südkoreanischen Marineübung im Juli 2017 im japanischen Meer Bild: AP

Nach Nordkoreas Atomtest setzt Südkorea seine umfassenden Militärübungen fort. Die Manöver wurden zudem auf das Meer ausgedehnt. Weitere Marineübungen sollen folgen.

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          Nach dem jüngsten Atomtest durch Nordkorea setzt Südkorea seine Demonstration militärischer Stärke fort. Kriegsschiffe hätten Schießübungen im Japanischen Meer (koreanisch: Ostmeer) absolviert, teilte die Marine am Dienstag mit. Zweck des Manövers sei es gewesen, sofort auf potentielle Provokationen Nordkoreas antworten zu können. An den Übungen hätten unter anderem eine 2500-Tonnen-Fregatte, Raketenschiffe und Schnellboote teilgenommen.

          Von Mittwoch bis Samstag sollen weitere Marineübungen vor der Südküste der koreanischen Halbinsel erfolgen. Schon am Montag hatte Südkoreas Militär als Reaktion auf den mutmaßlichen Atomtest einen Angriff mit Raketen auf das nordkoreanische Atomtestgelände im Nordosten des Nachbarlandes simuliert.

          Bei einem Telefongespräch hatten sich Südkoreas Präsident Moon Jae-in und Amerikas Präsident Donald Trump am Montag zudem darauf geeinigt, die Obergrenze für die Nutzlast südkoreanischer Raketen abzuschaffen. Die Reichweite der Raketen ist bisher einer beiderseitigen Vereinbarung zufolge auf 800 Kilometer und das Gewicht der Sprengköpfe auf 500 Kilogramm beschränkt. Trump hatte in dem Gespräch mit Moon wie zuvor in einem Telefonat mit Japans Regierungschef Shinzo bekräftigt, die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten verteidigen zu wollen.

          Nordkorea hatte eigenen Angaben zufolge am Sonntag eine Wasserstoffbombe getestet, mit der Interkontinentalraketen (ICBM) des Landes bestückt werden sollen. Der sechste und bisher stärkste Atomversuch Nordkoreas seit 2006 löste weltweit scharfe Kritik aus. Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm wird in der Region wie darüber hinaus als ernste Bedrohung angesehen.

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