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Kampf gegen Vermüllung : Wie Airbus-Ingenieure im Weltall aufräumen wollen

Alexander Gerst mit weitem Blick ins All Bild: dpa

Weltraumschrott ist ein wachsendes Risiko für die Raumfahrt. Ein aktuelles Projekt zeigt Wege, um die Gefahr einzudämmen. Doch die Hürden für einen Einsatz sind hoch.

          Es ist ein aufwändiges Manöver, das den Astronauten und den Fachleuten auf der Erde viel abverlangt. In regelmäßigen Abständen muss die internationale Raumstation ISS ihre Flughöhe korrigieren, um Weltraumschrott auszuweichen, den die Bodenstationen auf ihren Instrumenten heranrasen sehen. Fast 30.000 Objekte, die größer als zehn Zentimeter sind, 750.000 kleinere Trümmerstücke und viele Millionen Teilchen bis zum Format einer Murmel kreisen schätzungsweise um die Erde. Sie bedrohen Satelliten und treffen immer wieder auch die ISS. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der gerade erst von der Station zurückgekehrt ist, bezeichnet das als „großes Problem“, um das sich die Raumfahrt kümmern müsse.

          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Physiker und Ingenieure des Luftfahrtkonzerns Airbus haben einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Zusammen mit Wissenschaftlern der britischen Universität Surrey haben sie einen sogenannten „Remove Debris“-Satelliten gebaut, der mittels eines eingebauten Fangnetzes, einer Harpune und spezieller Navigationstechnik Trümmerteile einsammeln kann. Durch die wachsende Zahl von Anwendungen im All werde dieses Thema in den nächsten Jahren noch brennender, sagt der Physiker Ingo Retat, der das zuständige Bremer Airbus-Team mit insgesamt sechs Mitarbeitern leitet. „Die Menge an Weltraumschrott wird weiter stark ansteigen, das entwickelt sich zu einer ernsten Gefahr.“ Schon Teile von einem Zentimeter Größe, die mit 28.000 Kilometern je Stunde oder mehr um die Erde kreisten, entfalteten beim Aufprall eine Kraft wie ein Auto, das mit 50 Kilometern je Stunde gegen eine Mauer prallt.

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