https://www.faz.net/-gpc-ahwa6

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Afghanistan : Mindestens drei Tote und 15 Verletzte bei Explosion in Moschee

  • Aktualisiert am

Die Taliban müssen jetzt für Sicherheit sorgen: Ein Taliban-Kämpfer im November in Kabul (Symbolbild) Bild: EPA

In einer Moschee in der Provinz Nangarhar sei ein Sprengsatz in einem Lautsprecher versteckt gewesen. Zu Beginn des Freitagsgebets sei er dann explodiert, sagt der Ortsälteste.

          1 Min.

          Bei einer Explosion in einer Moschee in der Provinz Nangarhar in Afghanistan sind mindestens drei Menschen getötet worden. Die Detonation am Freitag habe mindestens 15 weitere Menschen verletzt, sagte ein Arzt eines örtlichen Krankenhauses der Nachrichtenagentur AFP. „Ich kann eine Explosion während des Freitagsgebets in einer Moschee im Bezirk Spin Ghar bestätigen“, sagte ein Vertreter der in Afghanistan regierenden islamistischen Taliban.

          Nach Angaben eines der Ortsältesten, Walli Mohammed, war wohl in einem Lautsprecher der Moschee eine Bombe versteckt. Als der Lautsprecher für das Gebet eingeschaltet wurde, sei der Sprengsatz explodiert, sagte er zu AFP. 

          Seit der Machtübernahme der Taliban im August hat es in Afghanistan eine Reihe von Anschlägen gegeben. Zuletzt waren Anfang November bei einem Angriff auf ein Militärkrankenhaus in der Hauptstadt Kabul mindestens 19 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden.

          Zu diesem und weiteren Anschlägen bekannte sich der mit den Taliban verfeindete afghanische Ableger der Dschihadisten-Miliz „Islamischer Staat“ (IS-K). Der IS-K war 2015 erstmals in Erscheinung getreten, damals in der Region Nangarhar im Osten des Landes in der Nähe zu Pakistan.

          Die Taliban stehen dem IS-K mit nur wenig Unterstützung von außen gegenüber. Experten zufolge kennen sie die Gruppe und das Terrain jedoch sehr gut. Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid bezeichnete den IS-K vor Kurzem als „keine große Bedrohung“.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Sie sieht das Ansteckungsrisiko auch für Dreifachgeimpfte: Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek

          Virologin Ciesek warnt : „Ansteckungsrisiko so hoch wie nie“

          Die Infektionszahlen sind so hoch wie nie. Die Gefahr einer Ansteckung rückt damit näher, warnt die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek. Doch die neuen Quarantäneregeln für Geboosterte passen nicht dazu.