https://www.faz.net/-gpc-a3ms0

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Blaulicht in Rhein-Main : Verfolgungsjagd mit Polizei

  • Aktualisiert am

Vier auf einmal: Auf den Mann kommen Anzeigen wegen Trunkenheitsfahrt, Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht zu. Bild: dpa

Um einer Polizeikontrolle zu entkommen, hat sich ein 28 Jahre alter Mann im Lahn-Dill-Kreis eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Auf der A5 verunglückte ein Lastwagenfahrer tödlich.

          1 Min.

          Butzbach. Tödlich verletzt worden ist am Dienstagvormittag der Fahrer eines Lastwagens auf der Autobahn 5. Nach Angaben der Polizei waren kurz vor 10 Uhr zwischen dem Gambacher Kreuz und der Anschlussstelle Butzbach mehrere Lastwagen aufeinander geprallt. Einer der Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Weitere Angaben zum Unfallhergang und den Beteiligten sowie zur Schadenshöhe machte die Polizei zunächst nicht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter mit der Ermittlung der Unfallursache beauftragt. Nachdem die Fahrbahn in Richtung Frankfurt zunächst voll gesperrt war, stand ab Mittag wieder einer von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Auch danach kam es noch zu Beeinträchtigungen, Umleitungsempfehlungen galten weiter.

          Eschenburg Eine rasante Verfolgungsfahrt mit wilden Fahrmanövern hat sich ein Mann in Mittelhessen mit der Polizei geliefert. Eine Streife war am Montagabend auf den Wagen des 28 Jahre alten Mannes aufmerksam geworden, weil dieser mit lauten Geräuschen aus dem Auspuff und teils stark beschleunigend durch Eschenburg-Wissenbach im Lahn-Dill-Kreis fuhr, wie die Polizei in Dillenburg am Dienstag mitteilte. Die Polizei forderte ihn mehrfach auf, anzuhalten, doch er fuhr weiter, gab kräftig Gas, wich mal auf die Gegenfahrbahn aus und krachte in einen Zahn. Die Streife brach die Verfolgungsjagd zunächst ab, dann wurde mit vier Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber nach dem Wagen gesucht.

          Etwas später kamen zwei junge Männer auf eine Wache in Dillenburg. Sie erstatteten Anzeige gegen den 28 Jahre alten Mann und berichteten laut Polizei, dass sie während der wilden Fahrt gemeinsam mit zwei weiteren Personen in dem Auto des Mannes gesessen hätten. Sie hätten auf den Fahrer eingeredet, doch er habe nicht gestoppt.

          Einer der Mitfahrer habe sich bei langsamerer Fahrt aus der Beifahrertür fallen lassen und leicht verletzt. Das Auto wurde schließlich an einem Sportplatz abgestellt, die den Angaben zufolge noch vier Personen flohen. Den Fahrer nahm die Polizei noch am Abend fest, auf ihn kommen Anzeigen wegen einer Trunkenheitsfahrt, Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht zu.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Mit sehr vielen Subventionsmilliarden treibt der Staat beispielsweise den Ausbau der Windenergie voran.

          Staatliche Investitionspolitik : Finanzpolitik aus der Mottenkiste

          Die Idee, staatliche Investitionsprogramme für Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung auf dem Reißbrett zu planen, hat nichts Progressives an sich. Sie erinnert an die Naivität, mit der linke Politiker früher staatliche Investitionslenkung chic fanden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.