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FAZ.NET-Livestream : Können wir bald Gedanken lesen?

  • Aktualisiert am

Wie entsteht die Ordnung unseres Denkens und warum ist diese bei einigen Erkrankungen gestört? Darüber spricht Professor Onur Güntürkün, Experte in der Hirnforschung, im Livestream auf FAZ.NET.

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          Das Gehirn des Menschen enthält über 100 Milliarden Nervenzellen, die durch 1 Billiarde Synapsen miteinander verbunden sind und pro Sekunde 10 Billiarden synaptische Informationseinheiten erzeugen. Wie entsteht hierbei die Ordnung unseres Denkens und warum ist diese bei einigen Erkrankungen gestört?

          Es ist wahrscheinlich, dass wir eines Tages die Prinzipien der Ordnung des Denkens verstehen werden und vielleicht können wir dann auch erkrankten Menschen helfen. Aber können wir dann auch Gedanken lesen? Wohl kaum. Die Lebenserfahrungen eines Menschen sind in seinen Synapsen gespeichert. Somit ist das synaptische Netzwerk so individuell wie unsere Biographie.

          Technische Systeme können bereits einige wenige Wahrnehmungen und Entscheidungen aus dem Gehirn lesen. Aber um richtig Gedanken lesen zu können, müsste der größte Teil des neuronalen Netzwerks ausgelesen werden. Dieser (Alp)Traum ist auf absehbare Zeit nicht vorstellbar.

          Onur Güntürkün ist Professor für Biopsychologie an der Ruhr-Universität Bochum. Nach dem Abitur in der Türkei studierte und promovierte er in der Psychologie in Bochum und war dann Postdoc in Paris, San Diego und Konstanz, bevor er einen Ruf auf die Biopsychologie in Bochum bekam.

          Onur Güntürkün

          Er ist Mitglied der Nationalen Akademie Leopoldina und erhielt verschiedene Auszeichnungen wie z. B. den Alfried Krupp-Preis, die Wilhelm Wundt-Medaille, die Verdienstauszeichnung des Türkischen Parlaments, den Leibniz- sowie den Communicator-Preis. In seiner Forschung versucht er zu verstehen, wie das Denken im Gehirn entsteht.

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