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Früherer Polizist in Chicago : Haftstrafe wegen tödlicher Schüsse auf schwarzen Teenager

  • Aktualisiert am

„Der Arm des Gesetzes steht nicht über dem Gesetz“: Demonstranten in Chicago vergangenen Oktober. Bild: AFP

Es war einer der Fälle, die zur Bewegung „Black Lives Matter“ führten. Ein weißer Polizist hatte in Chicago 16 mal auf einen jungen Mann geschossen, der ihn nicht bedrohte. Nun steht das Strafmaß fest.

          Wegen tödlicher Schüsse auf einen 17 Jahre alten Schwarzen ist ein ehemaliger Polizist in Chicago zu knapp sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. 81 Monate Haft in einem Gefängnis im Bundesstaat Illinois und anschließend zwei Jahre auf Bewährung seien angemessen, sagte der Richter Vincent Gaughan am Freitag. Drei wegen Verschwörung, Fehlverhaltens und Behinderung der Justiz angeklagte Kollegen wurden am Donnerstag freigesprochen.

          Jason Van Dyke war im Oktober von einem Geschworenengericht wegen Totschlags schuldig gesprochen worden. Er war wegen Mordes angeklagt und hatte auf nicht schuldig plädiert. Der Tod von Laquan McDonald hatte zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in der drittgrößten Stadt der Vereinigten Staaten geführt.

          Video der Tat veröffentlicht

          Van Dyke hatte McDonald im Oktober 2014 erschossen. Erst ein Jahr nach der Tat auf richterliche Anweisung veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten, dass der weiße Beamte 16 Mal auf den jungen Mann feuerte, der mit einem Messer in der Hand vor ihm weglaufen wollte. Daraufhin gingen im November 2015 tausende Menschen in Chicago auf die Straße. Nach den Protesten wurde unter anderem der Polizeichef der Stadt entlassen.

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