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Baden-Württemberg : Landtag wählt Winfried Kretschmann zum Ministerpräsidenten

  • Aktualisiert am

Blumen für Winfried Kretschmann (Grüne): Sieben Abgeordnete verweigern ihm die Gefolgschaft. Bild: dpa

Der Grüne Winfried Kretschmann ist zum bundesweit ersten Regierungschef einer grün-schwarzen Koalition gewählt worden. Einige Abgeordnete der neuen Koalition verweigerten ihm die Gefolgschaft.

          Der baden-württembergische Landtag hat Winfried Kretschmann (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart zum Ministerpräsidenten gewählt. Damit ist der 67-Jährige Chef der bundesweit ersten grün-schwarzen Landesregierung.

          Kretschmann erhielt am Donnerstag 82 Stimmen von insgesamt 143 Abgeordneten. Das waren zehn Stimmen mehr als nötig. Gleichwohl fehlten sechs aus dem Regierungslager.

          Die Abstimmung war geheim. Bei 143 Abgeordneten war eine Mehrheit von mindestens 72 Abgeordneten für Kretschmanns Wahl nötig. Die grün-schwarzen Regierungsfraktionen stellen zusammen 89 Abgeordnete (Grüne 47, CDU 42).

          Es gab 57 Nein-Stimmen und eine Enthaltung sowie - dem Vernehmen nach - zwei ungültige Stimmen. Dabei waren andere Namen auf dem Zettel notiert. Eine Grünen-Abgeordnete fehlte wegen Krankheit.

          Kretschmann ist auch der erste grüne Ministerpräsident, der im Amt bestätigt wurde - für weitere fünf Jahre. Die Grünen hatten am 13. März die Landtagswahl gewonnen. Sie wurden erstmals in ihrer Geschichte stärkste Kraft.

          Der frühere Lehrer Kretschmann führt das Land Baden-Württemberg seit 2011. Die grün-rote Regierung hatte bei der Wahl vor zwei Monaten die Mehrheit verloren. Neuer Partner ist die CDU. Im Landtag sollte noch am Donnerstag auch die neue Regierung vereidigt werden.

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