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Kenia : Gericht bestätigt Kenyatta als Wahlsieger

  • Aktualisiert am

Uhuru Kenyatta wird Kenias neuer Präsident Bild: AFP

Schlussstrich unter der Präsidentschaftswahl in Kenia: Das oberste Gericht bestätigte das Wahlergebnis. Präsident wird Vizepremier Kenyatta, den vor dem internationalen Gerichtshof der Verletzung der Menschenrechte beschuldigt wird.

          Der umstrittene Vize-Premierminister Kenias, Uhuru Kenyatta, wird Präsident. Der Oberste Gerichtshof des Landes hat am Samstag das Wahlergebnis der jüngsten Präsidentenwahl bestätigt. Das Gericht in Nairobi lehnte die Forderung des unterlegenen Kandidaten, Ministerpräsident Raila Odinga, nach einer Wiederholung der Wahl vom 4. März ab. Kenyatta soll nun am 9. April als neuer Staatschef vereidigt werden.

          Die Präsidentschaftswahl sei „frei, fair, transparent und glaubwürdig“ gewesen, betonte der oberste Richter Willy Mutunga. Der Beschluss des Gerichts sei einstimmig erfolgt.

          Der bisherige Präsident Raila Odinga hatte das Wahlergebnis zunächst angezweifelt

          Kenyatta, der als reichster Mann Kenias gilt, muss sich wegen der blutiger Ausschreitungen nach der Wahl 2007 vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verantworten. Dem 51-Jährigen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Kenyatta soll mitverantwortlich für die Gewalttaten vor sechs Jahren sein, bei denen mehr als 1000 Menschen getötet worden waren.

          Odinga (68) hatte seinen Einspruch mit Unregelmäßigkeiten und Manipulationen bei der Wahl begründet. Kenyatta war mit offiziell 8000 Stimmen Vorsprung zum Wahlsieger erklärt worden. Seine 50,07 Prozent bedeuteten eine absolute Mehrheit, die laut der Verfassung Kenias eine Stichwahl überflüssig macht. Odinga hatte nur 43,2 Prozent der Stimmen bekommen.

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