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Unterschätztes Potential : Wie Geisteswissenschaftler die Informatik bereichern können

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Trolley-Problem gelöst? Autonomes Fahren, wie man es sich im Jahr 1957 vorgestellt hat. Bild: Getty

Geisteswissenschaften und Informatik haben auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun. Dabei könnte ihre Zusammenarbeit entscheidend für die KI-Forschung sein.

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          Was halten Sie für wahrscheinlicher? Dass die Steuerung Ihres smarten Zuhauses erst ein eigenes Bewusstsein entwickelt, dann Rachegedanken und Sie schließlich einsperrt oder dass Hacker Ihre Smart-Home- Steuerung angreifen, Sie einsperren und am Ende Geld erpressen? Mit dieser Frage reagiert Ute Schmid auf die „Terminator-Fantasien“, die ihr so oft begegnen, wenn es um ihre Fachgebiete geht: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen.

          Gerade die Diskussion um autonomes Fahren habe gezeigt, dass bei vielen Geisteswissenschaftlern ein Grundverständnis fehle, wie Algorithmen arbeiten, sagt sie. Auch ihr Kollege Andreas Henrich beobachtet häufig „eine relativ naive Vorstellung von der Leistungsfähigkeit von KI“.

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