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Die Karrierefrage : Wie werde ich kreativer?

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Der Berufsalltag erfordert oft kreative Idee, doch es ist nicht immer leicht, die eigenen Kreativität zu finden. Bild: DEEPOL by plainpicture/Aliyev Alexei Sergeevich

Immer mehr Menschen wollen einen kreativen Beruf verfolgen. Doch auch im sonstigen Berufsalltag sind frische Ideen gefragt, auch wenn es nicht jedem leicht fällt, diese zu finden. Aber es gibt Methoden, um Kreativität zu lernen.

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          Endlich kreativ werden, diesen Wunsch hegen viele Menschen. Die Zahl derer, die es getan haben und als Freiberufler publizistisch oder künstlerisch tätig sind, wächst seit Jahren. Das zeigen die Statistiken der Künstlersozialkasse in Wilhelmshaven. Vom Musiker bis zur Schauspielerin, vom Bildhauer bis zur Malerin sind dort alle Kreativen pflichtversichert. 1992 hatte die Künstlersozialkasse 58.460 Mitglieder. 2020 waren es sage und schreibe 192.438. Allerdings verfügen diese Kreativen nur über ein durchschnittliches Arbeitseinkommen von 16.737 Euro im Jahr – was kreative Berufe in den Augen vieler Menschen wieder uninteressant macht.

          Bestsellerroman ade, Sängerinnenkarriere passé? Immerhin besteht die Möglichkeit, auch im erlernten Beruf kreativ zu werden, also als Steuerberater, Herzchirurgin oder Gas-Wasser-Installateur visionären Tatendrang zu entfalten, Kollegen zu erfreuen und Patienten und Kunden zu entzücken. „Kreativität ist die Fähigkeit, etwas Neues und Nützliches zu erschaffen“, erklärt die Berliner Arbeitspsychologin Tanja Queckenstedt. Sie berät Personen und Unternehmen, organisiert Workshops und hat ein Buch über Kreativität verfasst. Aus verschiedenen Studien und aus ihren Beratungen weiß sie, dass diese glücklich macht: Sie festigt die psychische Widerstandskraft, steigert das Wohlbefinden und die Zufriedenheit.

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