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Auf der Digital-Schulbank : Wie man sich auf das KI-Zeitalter vorbereiten kann

Es gibt noch viel zu lernen. Bild: Nina Rausch

Künstliche Intelligenz wird die Welt der Berufe auf den Kopf stellen. Tätigkeiten werden verschwinden und neue entstehen. Wie können wir uns vorbereiten?

          7 Min.

          Nicolas Hess will die Arbeit im Büro auf den Kopf stellen – mit neuen Programmen und Künstlicher Intelligenz (KI). Damit soll sie leichter, effizienter und auch produktiver werden. Dafür hat er mit Freunden, Partnern und Kollegen vor ziemlich genau fünf Jahren das Start-up Roboyo gegründet. Es setzt auf eine ganz besondere Technik: Software-Roboter, also kleine Computerprogramme, die sich Bots nennen, faktisch selbständig arbeiten und in einem Büro wie von Geisterhand alles automatisieren, was automatisierbar ist.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das sei eine ganze Menge, erklärt Hess im Videogespräch. Sie können Termine planen, Anrufe annehmen, Chats beantworten und E-Mails weiterleiten; sie durchforsten und bewerten riesige Datensätze, schlagen Schneisen durch den Informationsdschungel, stellen Rechnungen aus und arbeiten Kreditanträge ab. Sie halten Einzug in der Buchhaltung und ins Controlling, ins Berichtswesen und selbst ins Qualitätsmanagement. In Fabriken werden Roboter seit fünfzig Jahren schon eingesetzt, in vielen Büros aber wird heute noch gearbeitet wie zur Jahrtausendwende. Das, sagt Hess, werde sich mit dem Ende der Corona-Krise nun ändern.

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