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Jobs mit Zukunft : Was macht ein Frontend-Developer?

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Karim Lotfy ist 28 und arbeitet bei Fabfab, einem der größten E-Commerce- Unternehmen in Europa für textile Meterware und Zubehör. Bild: Fabfab

Karim Lotfy, 28, arbeitet bei dem Onlinehändler Fabfab in der Nähe von Hamburg. Parallel absolviert er ein Masterstudium im Bereich Software-Engineering.

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          Was muss ich tun?

          Die Kernaufgabe eines Frontend-Developers: Er entwickelt die Darstellung einer Website für Internetbrowser. Ich arbeite somit an der Schnittstelle zwischen Backend-Developern, von denen ich die zu verarbeitenden Daten beziehe, und Webdesignern, die mir Vorgaben zur gestalterischen Aufbereitung dieser Daten geben. Zu meinem Job zählen die Planung, Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Frontend-Komponenten wie zum Beispiel Formularfelder, Animationen oder Auswahlmenüs für die Webapplikationen, wobei ich auf verschiedene Programme und Entwicklungsmethoden zurückgreife. Ich bin verantwortlich für die Umsetzung von Design und Konzept und für die Entwicklung der Designs und User-Interfaces für Weblösungen sowie für mobile Applikationen. Die Umsetzung des responsiven Webdesigns sowie die Sicherstellung und kontinuierliche Optimierung von Usability und Performance ist dabei besonders wichtig. Denn ein modernes, innovatives „Look & Feel“ der Web- und Mobile-Lösungen ist für den Kunden und dessen Kaufverhalten entscheidend – ebenso wie die Optimierung der Ladezeit der Website.

          Was muss ich als Frontend-Developer können?

          Ein technisches Verständnis und die Kenntnis der gängigen Software wie HTML, CSS und Javascript sowie weiterer moderner Entwicklungsmethoden sind unerlässlich. Dabei muss ich immer auf dem aktuellen Stand sein. Neben Kenntnissen zur Darstellung der Website ist gerade auch das Wissen über das sogenannte Responsive Design, die flexible Ausgabe der Seite auf diversen Endgeräten wie Handy oder Tablet, notwendig.

          Wo kann ich arbeiten?

          Die Möglichkeiten sind breit gefächert: Neben Agenturen und Unternehmen können Front-
          end-Developer auch bei Online-Shops und Online-Magazinen oder in Start-ups arbeiten. Im Grunde sind sie überall dort gefragt, wo Weblösungen gebaut werden müssen.

          Warum hat der Job Zukunft?

          Der Handel ist heute ohne Internet nicht mehr denkbar. Wer nicht im Internet mit einer Website zu finden ist, existiert praktisch nicht. Die Website ist sozusagen die Visitenkarte eines Unternehmens und für dessen Erfolg ausschlaggebend. Daher werden Leute in meinem Beruf fortwährend gebraucht.

          Was mag ich an meinem Job als Frontend-Developer?

          Egal wie perfekt die Programmierung im Backend ist, am Ende sieht der Nutzer nur das Frontend, also HTML, CSS und Javascript. Das finde ich sehr spannend, da nicht nur in die Programmierung viel Kreativität und Aufmerksamkeit fließt, sondern eben auch in das Frontend. In meinem Job muss ich mich selbst organisieren, arbeite gleichzeitig aber auch mit Kollegen im Team. Vor allem mag ich die flachen Hierarchien, die in einem großen, internationalen Unternehmen nicht unbedingt zu erwarten sind, und die Arbeitsatmosphäre.

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