https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/was-das-coronavirus-fuer-berufliche-vielflieger-bedeutet-16666189.html
Bildbeschreibung einblenden

Flugverkehr und Coronavirus : Am Boden

In Warteposition: Derzeit bleiben nicht nur Flieger am Boden, sondern auch die Manager, die darin Dauergäste sind. Bild: Frank Röth

Das Coronavirus schafft, was Fridays for Future nicht vermochte: Berufliche Vielflieger heben nicht mehr so oft ab. Und plötzlich geht es doch per Videokonferenz.

          7 Min.

          Für Thomas Aberle ist gerade nichts normal, einfach gar nichts. Eigentlich gehört Pendeln zu seiner dienstlichen Routine. Nicht zwischen Offenbach und Frankfurt, oder zwischen Köln und Bonn, sondern zwischen Deutschland, Mexiko, Kanada, Israel, Singapur und vielen weiteren Ländern: Der 57 Jahre alte Manager reist für den schwäbischen Maschinenbauer Trumpf rund um den Globus, vergangenes Jahr verbrachte er rund 380 Stunden im Flugzeug oder am Flughafen, alles in allem rund fünfzig Arbeitstage. Für ihn ist das Alltag.

          Nadine Bös
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.
          Ulrich Friese
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Uwe Marx
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Aber Alltag herrscht in diesen Zeiten nicht. Das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus macht die meisten Fernreisen von Aberle und vielen anderen Managern obsolet. „Meine Reisetätigkeit läuft gerade durch Corona auf null hinaus“, sagt Aberle. „Erst gestern habe ich eine Reise nach Israel abgesagt, weil das Land ein Einreiseverbot verhängt hat, das auch Deutschland betrifft. Grundsätzlich stellen wir bei Trumpf jede Reise auf den Prüfstand und überlegen, ob sie unbedingt jetzt notwendig ist oder ob es in drei Monaten noch reicht.“

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Außenministerin Baerbock: Im Amt nachgereift, wie der Philosoph Sloterdijk meint?

          Image von Politikern : Warum viele Baerbock unterschätzt haben

          Viele, die die Außenministerin jetzt loben, trauten ihr das Amt lange nicht zu. Das sagt mehr über die Erwartungen an Politiker als über die Politiker selbst.
          Mit einem Preis von 218000 Euro ist der Lucid Air in Deutschland deutlich teurer als das Konkurrenzmodell EQS von Mercedes.

          US-Autobauer Lucid : Angriff mit 1100 PS

          Das amerikanische Auto-Start-up Lucid bringt seine elektrische Luxuslimousine auf den deutschen Markt. Und macht damit Mercedes und Co. Konkurrenz.
          Stellenmarkt
          Jobs für Fach- und Führungskräfte finden
          Zertifikate
          Alle exklusiven Zertifikate im Überblick
          Englischkurs
          Lernen Sie Englisch