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Energiemanagement im Office : Wie wir das Beste aus unserer Zeit herausholen

  • -Aktualisiert am

Die Energie richtig einteilen: Das ist auch im Homeoffice wichtig. Bild: Patrick Slesiona

Wer auf seinen Energiehaushalt achtet, leistet mehr. Das ist gar nicht so schwierig. Ein Coach, ein Autor und eine Karriereberaterin geben Tipps – und entlarven die größten Energieräuber.

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          Ob Elon Musk, Angela Merkel oder die Queen: für sie alle dauert eine Woche genau so lange, wie für den Rest der Menschheit – 168 Stunden. Umso erstaunlicher ist es, wie unterschiedlich diese Zeit genutzt wird. Während die einen ein Land regieren oder das Autofahren revolutionieren, kämpft man sich anderswo gerade so durch die 40-Stunden-Woche. Natürlich hängt das mit vielen Faktoren zusammen. Fakt ist aber, dass manche Menschen mit ihrer Zeit deutlich mehr anfangen als andere. Dieses Phänomen hat auch der amerikanische Blogger und Autor Michael Hyatt beobachtet und dem Kind einen Namen gegeben: das Zeit-Energie-Paradoxon. Denn trotz identischer verfügbarer Stundenzahl unterscheiden sich die Energielevel von Mensch zu Mensch – und bei jedem einzelnen zudem von Tag zu Tag.

          Hyatt plädiert deshalb dafür, statt dem Zeitmanagement die Energie in den Fokus zu rücken. Damit ist er nicht allein. So weiß auch Mathias Fischedick, Karrierecoach und Autor des Buches „Mehr schaffen, ohne geschafft zu sein“: Unser Energielevel hat großen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit. „Unsere Zeit ist auf 24 Stunden am Tag limitiert. Unser Energielevel können wir dagegen steigern“, sagt er. „Unser größter Denkfehler ist die Annahme, wir seien Maschinen, denen es total egal ist, ob sie nachts um vier eine Bewegung machen oder nachmittags um drei.“ Menschen haben je nach Tagesform und Uhrzeit eine unterschiedliche Leistungsfähigkeit. Auch äußere Einflüsse bestimmen unser Energielevel. „Die drei größten Energieräuber sind: zu viele Reize, der Wunsch, es anderen recht zu machen, und das Festhalten an Altem“, sagt Fischedick.

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