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Was Praktikanten wollen : Die neue Generation Praktikum

  • -Aktualisiert am

Luftveränderung: Medizinstudentinnen im Pflichtpraktikum an einer Frankfurter Klinik lernen die Abläufe der Notrettung per Hubschrauber kennen. Bild: Victor Hedwig

Heute hangelt sich kaum noch jemand von Praktikum zu Praktikum. Trotzdem sind längst nicht alle Schnupperstationen gleich gut. Besonders die Mindestlohnregelung ärgert viele Studenten.

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          Rechnungen buchen, Anfragen bearbeiten, Bilanzen ziehen – Anja arbeitet für fünf Monate als Praktikantin in der Verwaltung einer Klinik. „Das Praktikum ist eigentlich voll gut. Ich bekomme Einblick in viele Bereiche“, erzählt die 21 Jahre alte Studentin der Gesundheitsökonomie. Sie fühlt sich gut integriert und bekommt häufig neue und abwechslungsreiche Aufgaben.

          Wie die anderen Praktikanten und Praktikantinnen in diesem Text will sie ihren richtigen Namen lieber nicht in der Zeitung sehen. „Ich wollte ein Praktikum im Krankenhaus machen, weil ich dort später auch arbeiten möchte“, sagt sie. Grundsätzlich ist sie zufrieden. Ein Problem gibt es allerdings: Sie erhält monatlich bloß eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro.

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