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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Findet gerne versteckte Orte

  • -Aktualisiert am

Veronika Kiseler ist im 11. Semester an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Bild: Maximilian von Lachner

Veronika Kiseler studiert an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Elektronische Medien. Zeit zum Ausgehen hat sie kaum, für Vernissagen findet sich aber manchmal ein Platz im Terminkalender, verrät sie im spontanen Kurzinterview.

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          Was liegt an diese Woche?

          Ich sitze gerade an einem Projekt zum Thema Klangentstehung. Für einen Workshop habe ich meine Stimme in der Aula aufgenommen. Das war total interessant, weil der Raum sehr stark hallt, wie in einer Kirche.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Der Studiengang gibt einem die Freiheit, sich kreativ auszutoben und viel auszuprobieren. Ich mag zum Beispiel Projekte mit Sound, Performance und Musik.

          Und was stört Sie?

          Die Frage ist schwierig zu beantworten. Gerade in einem kreativen Studiengang liegt es an einem selbst, was man macht. Jeder muss selbst herausfinden, was einen interessiert, da läuft einem keiner hinterher.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer mal sagen?

          Das ist jetzt zwar nichts Hochschulpolitisches, aber vielleicht einfach ein freundliches „Hallo“.

          Ihr Lieblingsort an der Hochschule?

          Ich mag die versteckten Orte hier an der Hochschule. Hinter vielen Türen verbergen sich Räume, die man noch nicht kennt und die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Wenn man sich einfach mal dort hineinsetzt, dann werden daraus langsam Lieblingsorte.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Da fällt mir gerade nichts ein. Zwar halte ich mich nicht oft im Lehrgebäude für Design auf, aber auch nur, weil dort keiner meiner Kurse stattfindet.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Ich denke, in der Mensa. Dort wird nicht nur gegessen, sondern auch gearbeitet, und die Atmosphäre ist sehr offen.

          Wie wohnen Sie?

          Ich habe mit einer Freundin eine neue WG gegründet.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Zum einen durch Bafög, zum anderen durch ein Stipendium. Darüber hinaus habe ich noch einen Nebenjob im Einzelhandel.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Ich habe gerade wenig Zeit, abends wegzugehen, weil ich viel für meine Projekte an der Hochschule arbeite. Wenn ich aber weggehe, dann gerne in Vernissagen.

          Was gefällt Ihnen an Offenbach, was nicht?

          Nach einer Reise komme ich immer wieder gerne zurück nach Offenbach. Ich habe hier meinen kleinen Kreis, und ich fühle mich hier sicher. Leider gibt es in Offenbach auch viele Menschen, denen es weniger gutgeht. Das bewegt und verändert einen, wenn man hier lebt.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Gute Frage. Ich antworte darauf immer, dass ich machen kann, was ich will. Das Studium bietet einem sehr viele Möglichkeiten. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, in einem Tonstudio zu arbeiten oder in der Filmproduktion.

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