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Überbrückungshilfe : Studenten fordern Nachbesserungen

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Viele Studenten verdienen sich ihren Lebensunterhalt in der Gastronomie und werden von dem Lockdown light hart getroffen. Bild: dpa

Studentenvertretungen begrüßen die Verlängerung der Überbrückungshilfe durch das Bundesbildungsministerium. Doch ihre Ausgestaltung finden sie weiter realitätsfern. Vor allem zwei Punkte werden bemängelt.

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          Studentenvertretungen aus fünf Bundesländern fordern von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) weitere Nachbesserungen bei der Überbrückungshilfe für Studierende. Begrüßenswert sei die Verlängerung des Programms über den Monat November hinaus bis Ende März 2021, erklärten die Vertretungen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz am Montag. Allerdings kritisierten sie das in der Praxis erfolgte Festhalten an der Zuschusshöhe von 500 Euro im Monat als zu niedrig und realitätsfern. Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben von Studierenden lägen bei 819 Euro.

          Bei mehr als 500 Euro auf dem Konto gar keine Hilfen zu gewähren, sei zudem unhaltbar, kritisierte Claudia Meißner von der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften. Denn die Hilfen würden nicht pauschal ausgezahlt, sondern direkt mit der Höhe des Kontostands verrechnet. Studentinnen und Studenten mit mehr als 500 Euro würden als nicht bedürftig angesehen.

          Studierende können außerdem bei der KfW bis zum 31. März 2021 ein zinsloses Darlehen beantragen. Studenten, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befinden, zum Beispiel, weil ihr Nebenjob weggebrochen oder die Unterstützung ihrer Eltern pandemiebedingt nicht mehr möglich ist, können über das Studentenwerk zwischen 100 und 500 Euro pro Monat Zuschuss erhalten.

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