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Amerikanische Universitäten : Märtyrerkulte auf dem Marktplatz der Ideen

  • -Aktualisiert am

Protest gegen den Auftritt eines rechten Redners an der Universität von Chicago Bild: Getty

Die Fälle, in denen konservativen Rednern das Recht auf freie Meinungsäußerung entzogen wird, häufen sich. Für die Historikerin Joan Wallach Scott ist der Verfall der Debattenkultur Folge eines ökonomischen Umbaus.

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          Glaubt man Donald Trump und einer Reihe von Kommentatoren, so bedrohen linke Ideologen die Meinungsfreiheit an Universitäten in den Vereinigten Staaten. Der amerikanische Präsident sah sich unlängst genötigt, eine Exekutivanweisung zu unterzeichnen, derzufolge staatlichen Colleges und Universitäten Gelder gestrichen werden können, wenn sie die freie Rede auf dem Campus nicht schützen.

          Es handelte sich um eine Maßnahme, die selbst unter konservativen Politikern umstritten ist. Insgesamt mehren sich jedoch massiv die Rügen über angebliche Tugendwächter, die Vorträge konservativer Redner verhindern und die freie Meinungsäußerung auf dem Campus zunehmend unterdrücken würden. Ins Visier geraten ist überdies der an vielen Universitäten etablierte identitätspolitische Diskurs, für den Diversität und Multikulturalismus zentrale Werte sind.

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