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Unterhaltungselektronik : Schwerpunkt Marketing

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Bild: F.A.Z.

Die Absatzerfolge der Unternehmen der Unterhaltungselektronik gehen nicht einher mit einem deutlichen Stellenaufbau. Dabei hat die Branche in Deutschland ein lange Tradition und gehörte einst zu den größten Arbeitgebern.

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          Die Absatzerfolge der Unternehmen der Unterhaltungselektronik gehen nicht einher mit einem deutlichen Stellenaufbau. Dabei hat die Branche in Deutschland ein lange Tradition und gehörte einst zu den größten Arbeitgebern. So waren in Deutschland noch Anfang der achtziger Jahr mehr als 100.000 Menschen in der Entwicklung und Produktion von Fernsehern, Hi-Fi-Anlagen und ähnlichen Gütern beschäftigt.

          Davon ist inzwischen kaum noch etwas übrig. Heute sind die Produktionsstätten für Fernseher oder die anderen Geräte entweder nach Osteuropa und in die Türkei ausgelagert, oder die Anlagen kommen gleich fertig montiert aus den Fabriken in Asien und dort zumal aus China. In den verbliebenen Fertigungen bei Loewe, Metz oder Technisat werden zwar noch Fernseher montiert. Aber selbst Loewe beschäftigt in Deutschland heute noch knapp 1000 Mitarbeiter. Bei Philips sind in Deutschland nur gut 200 Angestellte - von einigen tausend insgesamt - im Vertrieb der Unterhaltungselektronik beschäftigt. Ungefähr so sieht es auch bei Panasonic oder Samsung in Schwalbach aus. Auch hier heißt es immer wieder, man würde nach guten Vertriebsleuten Ausschau halten.

          Möglichkeiten für Freiberufler

          Insgesamt hält sich die Branche aber mit Einstellungen zurück. Ähnliches gilt für Sony: Wo einst mehrere hundert Beschäftigte zu finden waren, arbeitet heute nur noch eine schlanke Vertriebstruppe, die den Handel mit Produkten versorgt und die nationale Werbung steuert. Bei Loewe hingegen werden auch immer wieder Mitarbeiter für die eigene Entwicklungsabteilung gesucht. Dabei stehen Elektrotechniker oder auch Informatiker für die Softwareproduktion hoch im Kurs.

          Generell eröffnet sich durch die wachsenden Digitalisierung aber auch verstärkt die Möglichkeit für selbständige Tätigkeiten. So bieten immer mehr Fachhändler ihren Kunden zusätzliche Dienstleistungen rund um einen digital vernetzten Haushalt an, die sie entweder von eigenen Angestellten oder aber von spezialisierten Freiberuflern ausführen lassen. Die Aufgaben reichen dabei vom einfachen Aufstellen und Einrichten eines Fernsehers bis zur Planung und Verkabelung eines kompletten Heimnetzwerks.

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