Raubverlage :
Gefahren aus dem Darknet der Forschung

Lesezeit: 5 Min.
Quantität statt Qualität: die wissenschaftliche Publizistik leidet an den Folgen ihrer Expansion
Die Raubverlage bringen die Wissenschaft nicht in Einsturzgefahr. Aber wenn sich im Internet Wahrheit und Lüge vermischen, muss sie reagieren.

Fünftausend deutsche Wissenschaftler will das Netzwerk Recherche von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ identifiziert haben, die wissentlich oder unwissentlich in Raubverlagen publizierten – gegen Gebühr und an der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle vorbei. Unter ihnen Forscher von renommierten Institutionen wie Helmholtz oder Max Planck. Fünftausend: Ist das viel oder wenig bei Hunderttausenden von Publikationen pro Jahr?

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