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Philosoph über „Neue Arbeit“ : „Die Menschen das tun lassen, was sie wirklich, wirklich wollen“

Frithjof Bergmann: Der Hegelianer hat bei der University of Michigan einen Lehrstuhl in Philosophie und Anthropologie. Bild: Quelle: cooppa, Fritz Hinterberger

Der Philosoph Frithjof Bergmann hat den Begriff der „Neuen Arbeit“ geprägt. Im F.A.Z-Interview spricht der Hegelianer über Entscheidungsfindung, den Kapitalismus und über die Probleme des Grundeinkommens.

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          Der Philosoph Frithjof Bergmann gilt als Erfinder der „Neuen Arbeit“. In den achtziger Jahren, als in Flint, einer der damals wichtigsten Autostädte Amerikas, die erste Welle der Automatisierung einzog und Massenentlassungen drohten, entwickelte er das „New Work“- Konzept, vor allem für General Motors. Noch immer ist Bergmann gern gesehener Gast auf Konferenzen, die sich mit dem Thema befassen. In Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sind seine Überlegungen brandaktuell geworden.

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Herr Bergmann, in Deutschland versuchen viele Unternehmen, unter dem Titel „New Work“ ihre Organisation zu erneuern. Was halten Sie von diesen neuen Arbeitsformen?

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