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Bertelsmann : Mohn-Sohn im Aufsichtsrat

  • Aktualisiert am

Christoph Mohn Bild: Bertelsmann

Bertelsmann hat den Sohn des Firmenpatriarchen Reinhard Mohn, Christoph Mohn, in den Aufsichtsrat berufen. Damit dürften auch Spekulationen vom Tisch sein, Mohn werde schon bald Vorstandsmitglied bei Bertelsmann.

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          Bertelsmann hat den Sohn von Firmenpatriarch Reinhard Mohn, Christoph Mohn, in ihren Aufsichtsrat berufen. Das teilte Bertelsmann nach einem Beschluß der Hauptversammlung mit.

          Christoph Mohn, 41 Jahre, ist Vorsitzender des Vorstands der Bertelsmann-Beteiligung Lycos Europe. Er ist auch Mitglied der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG), die 100 Prozent der Stimmrechte in der Hauptversammlung hält. Mohn tritt im Aufsichtsrat an die Stelle eines Vertreters des früheren Minderheitsaktionärs Groupe Bruxelles Lambert, der seine Anteile im Sommer verkauft hatte. Mohn war als Kandidat für den Vorstandsvorsitz oder einen Vorstandsposten bei Bertelsmann gehandelt worden.

          Von McKinsey über Bertelsmann zu Lycos und zurück

          Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster startete er seine berufliche Karriere 1992 bei der Bertelsmann Music Group (BMG), für die er in verschiedenen Positionen insgesamt zwei Jahre in New York tätig war. Sein weiterer Berufsweg führte ihn 1994 zur Unternehmensberatung McKinsey & Company Deutschland, mit dem Schwerpunkt auf den Branchen Elektronik und Telekommunikation. Zwei Jahre später wurde Christoph Mohn zum Vice President der Bertelsmann-Tochter Telemedia ernannt, für die er den Bereich Business Development verantwortete. Zu seinen ersten Maßnahmen zählte die Anbahnung einer Kooperation der Bertelsmann AG mit der amerikanischen Lycos Inc. Aus diesem Joint Venture ging 1997 die Lycos Europe N.V. hervor.

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