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Nach Kritik an Personalpolitik : Traumschiff jetzt mit Betriebsrat

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Traumschiff mit Betriebsrat: Die „MS Deutschland“ Bild: dapd

Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs „MS Deutschland“, besser bekannt als das „Traumschiff“ aus der gleichnamigen ZDF-Serie, hat erstmals einen Betriebsrat gewählt. Zuvor hatte es harsche Kritik an der Personalpolitik und der fristlosen Entlassung eines langjährigen Kapitäns gegeben.

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          Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffes „Deutschland“ hat erstmals einen Betriebsrat gewählt. Damit reagiere sie auf die aus ihrer Sicht mangelhafte Informationspolitik der Reederei im Zusammenhang mit den Ausflaggungsplänen, teilte die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mit.

          Die Wahl sei eine folgerichtige Reaktion auf die „katastrophale Informations- und Personalpolitik“ des Mehrheitseigners Aurelius, sagte der für Schifffahrtsrecht zuständige Gewerkschaftssekretär Dieter Krause. Er forderte die Reederei Deilmann mit Sitz in Neustadt (Schleswig-Holstein) auf, die Kündigung des langjährigen Kapitäns Andreas Jungblut zurückzunehmen.

          Jungblut war im Oktober fristlos entlassen worden. Er hatte zuvor die Eigner mehrfach öffentlich kritisiert - unter anderem als es um eine geplante Ausflaggung der als Traumschiff bekannt gewordenen „Deutschland“ ging.

          Derweil teilte die Reederei am Donnerstag mit, dass die „MS Deutschland“ auch weiterhin „Das Traumschiff“ der ZDF-Fernsehserie bleibt. Der Sender und Deilmann haben ihren Vertrag bis Ende 2017 verlängert. Das ZDF dreht seine Erfolgsserie seit 1985 an Bord eines Schiffes der Reederei Peter Deilmann und seit 1999 auf der „Deutschland“, die rund 500 Passagieren Platz bietet.  Die nächsten Dreharbeiten für die Serie an Bord der „Deutschland“ beginnen im Januar 2013. Das schwimmende Grandhotel kreuzt dann im Arabischen Golf und erreicht Häfen in Bahrain und im Oman.

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