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Zufriedene Mitarbeiter : Ein Zeugnis für den Chef

  • Aktualisiert am

Muss ein Zeugnis immer „zur vollsten Zufriedenheit“ sein? Bild: ZB

Schlechte Vorgesetzte sind einer der häufigsten Kündigungsgründe. Kann man daraus auch schließen, dass die meisten Mitarbeiter mit ihren Chefs unzufrieden sind?

          1 Min.

          Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihren direkten Vorgesetzten überwiegend zufrieden. 78 Prozent der Beschäftigten beurteilen die Führungsqualitäten ihrer Chefs positiv, wie eine neue Umfrage der Gütersloher Bertelsmann Stiftung und des Nürnberger Marktforschungsvereins GfK ergab. Von den unter 29-Jährigen bescheinigen sogar 83 Prozent ihren Vorgesetzten mehrheitlich Fairness und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Macht.

          Besonders positiv empfindet es jeder zweite Arbeitnehmer, wenn ihm
          genügend Freiraum eingeräumt, Kompetenzen gewürdigt und
          eigenverantwortliches Arbeiten gefördert werden. Ein Drittel der
          Befragten gab an, in wichtige Entscheidungen einbezogen zu werden,
          weitere 42 Prozent sagten, zumindest gelegentlich um Rat gefragt zu
          werden.




          Jeder Fünfte hat schlechte Erfahrungen gemacht

          Nur rund ein Fünftel der Befragten haben demnach in ihrem
          Berufsleben schlechte Erfahrungen mit ihrem direkten Vorgesetzten
          gemacht, etwa in Form von Drohungen oder Ausgrenzung.

          Jedoch fühlen sich Beschäftigte mit einem vergleichsweise
          niedrigen Bildungsabschluss öfter benachteiligt. So beklagten in der
          Umfrage Mitarbeiter mit Hauptschulabschluss, dass sie einen deutlich geringeren Freiraum für eigenverantwortliche Arbeit haben als Mitarbeiter mit Abitur oder Hochschulabschluss.

          Für die repräsentative Untersuchung wurden im Juli in ganz Deutschland 1.274 Angestellte, Beamte und Arbeiter zwischen 14 und 64 Jahren
          befragt.

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