https://www.faz.net/-gys

Die Arbeitsrechtskolumne

Das ganze Arbeitsleben ist voller rechtlicher Fragen. Wir haben sechs renommierte Arbeitsrechtler gebeten, uns diese jede Woche zu beantworten. Für die richtige Mischung ist dabei gesorgt: Einige beraten hauptsächlich Arbeitgeber, andere Betriebsräte und Arbeitnehmer. Großkanzleien sind ebenso vertreten wie kleine Büros und der Einzelanwalt. Ihre Anregungen sind herzlich willkommen.

Seite 15 / 17

  • Das Gespräch mit dem Chef will gut vorbereitet sein

    Kolumne „Mein Urteil“ : Jahresgespräch mit Tücken

    Jahresgespräche müssen vom Arbeitnehmer gut vorbereitet werden, zum Beispiel mit Daten, Statistiken und Zukunftsprognosen. Was sollten Mitarbeiter bei der Vereinbarung von neuen Jahreszielen im Einzelnen beachten?
  • Kolumne „Mein Urteil“ : Rentenalter und Arbeitsmarkt

    Das Schlagwort „Rentenkürzungsfalle“ spielt darauf an, dass bei der „Rente mit 67“ nicht sicher feststeht, dass im Jahr 2029 alle Alten auch einen Arbeitsplatz finden. Doch die Rentenversicherung ist keine Arbeitslosenversicherung.
  • Menschen mit schwerer Behinderung haben Vorrang

    Kolumne „Mein Urteil“ : Dienstleistung statt Zeitarbeit

    Das Bundesarbeitsgericht den Betriebsräten eine neue Waffe gegen den Einsatz von Zeitarbeitnehmern gegeben: Arbeitgeber müssen beim Einsatz von Zeitarbeitnehmern prüfen, ob sie Schwerbehinderte einsetzen könnten. Wenig bedacht wurden die Ausweichreaktionen des Marktes.
  • Kolumne „Mein Urteil“ : Pöbelnde Arbeitsrichter

    „Unverhohlen aggressiv“ agierte kürzlich der Vorsitzende Richter der 15. Kammer des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen, der gerne zum Mittagessen wollte. Man müsse den Kläger zum Vergleich prügeln, ihm werde der Kopf abgerissen, oder er werde an die Wand gestellt und erschossen.
  • Wolfgang Grupp wirbt mit einer Garantie: Jedes Kind der 1200 Trigema-Mitarbeiter erhält nach dem Schulabschluss einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz

    Kolumne „Mein Urteil“ : MiKis

    Egal ob Ausbildungsplatz oder Festanstellung: In manchen Unternehmen werden Mitarbeiterkinder, so genannte „MiKis“ bevorzugt rekrutiert. In welchen Fällen ist das eigentlich erlaubt? Und wann diskriminiert das externe Bewerber?
  • Kolumne „Mein Urteil“ : Stählerne Zeitarbeit

    Die IG Metall setzt in der Stahlindustrie die Entgeltgleichstellung für die Zeitarbeit durch. Rechtlich ist das vielfach angreifbar: Die Tarifautonomie in der Zeitarbeit als eigenständiger Branche steht unter Verfassungsschutz.
  • Unerwünscht an der Uni: Die bei Rechtsradikalen beliebte Kleidungsmarke „Thor Steinar”

    Kolumne „Mein Urteil“ : Meinungskleid

    Ein Arbeitnehmer darf im Betrieb seiner Meinung auch mit Kleidung und Buttons Ausdruck geben. Doch die Uni Greifswald verbietet nun Studenten und Mitarbeitern das Tragen einer Kleidungsmarke, weil diese von Rechtsgerichteten geschätzt wird.
  • Kolumne „Mein Urteil“ : Bildungsprognose als Standortfaktor

    Pisa-Test und Notstandsberichte aus manchen Städten belegen ein regionales Gefälle von Bildungsanstrengung und Bildungserfolg. Kapitalintensive Investitionen streben deshalb zu erfolgreichen Bildungsorten. Wer heute in Verliererstandorte investiert, muss besondere Gründe haben.
  • Kolumne „Mein Urteil“ : „Arschloch“

    Wenn ein Kraftfahrer zu einem Kunden seiner Spedition mehrfach „Arschloch“ sagt, ist das nicht unbedingt ein Grund zur Kündigung. Das hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden. Eine bessere Werbung für Zeitarbeit als solche Urteile gibt es nicht.
  • So fit und agil ist längst nicht jeder ältere Mitarbeiter

    Kolumne „Mein Urteil“ : Umverteilung von Jung nach Alt

    Arbeitnehmer können die letzten zehn Jahre ihres Arbeitslebens sorglos leistungsschwach oder unwillig sein. Dafür sorgen Verdienstsicherungsklauseln in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen. Ungerecht ist das gegenüber jungen Mitarbeitern, die mehr leisten.