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Arbeitsrecht : Darf ein Algorithmus meine Abfindung berechnen?

  • -Aktualisiert am

Wird der Anwalt überflüssig und darf man dann damit auch noch werben? Bild: dpa

Ein Start-up bietet gekündigten Arbeitnehmern eine Alternative zum Anwalt an: Ein Rechner, der auf Künstlicher Intelligenz basiert, soll die Abfindung einklagen. Ist das erlaubt?

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          Von Legal Tech ist derzeit viel die Rede. Und es wird auch schon damit geworben. Ein im Jahr 2017 gegründetes Unternehmen bietet gekündigten Arbeitnehmern einen auf Algorithmen beruhenden Abfindungsrechner als Alternative zum Anwalt an. Ist das rechtens?

          Erhält ein Arbeitnehmer eine Kündigung, so geht er zum Anwalt. Der erhebt Kündigungsschutzklage. Häufig endet der Prozess mit einem Abfindungsvergleich. Allerdings entstehen Anwaltsgebühren, die auch dann zu zahlen sind, wenn keine Abfindung erzielt wird. Dies ist schmerzhaft, wenn der Arbeitnehmer nicht rechtzeitig zuvor eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat.

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