https://www.faz.net/-gyl-9igb3

Interview mit Anja Karliczek : „Das Verteufeln digitaler Technik ist nicht das Richtige“

Lesen verlernt man nicht: Für Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) ist Tiefenlektüre kein lebenslanges Lernprojekt Bild: Matthias Lüdecke

Scannerblick oder Tiefenverständnis: Wie macht man die Schule wieder zum Ort lustvoller und konzentrierter Lektüre? Ein Gespräch mit Bildungsministerin Anja Karliczek über das Lesen auf Papier und den Zusammenhang von Tablets und Taschenrechnern.

          5 Min.

          Kommen Sie eigentlich noch zum Lesen?

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Thomas Thiel

          Redakteur im Feuilleton.

          Anja Karliczek: Ja, eigentlich den ganzen Tag. In meiner Arbeit habe ich ständig zu lesen, aber eben kürzere Texte in Vorlagen oder auch in Zeitungen. Das hat natürlich keine Buchqualität, aber man holt sich Anregungen.

          Denen Sie dann in Ihrer Freizeit nachgehen?

          Fachlich meist, privat eher selten. Man schafft nicht immer alles, was man sich vornimmt.

          Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

          Das war zur Entspannung ein Dreiteiler von Ken Follett: „Sturz der Titanen“, „Winter der Welt“ und „Kinder der Freiheit“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ja, wohin fährt er denn: Der neue Bahnhof in Naivasha wird eröffnet.

          Bahnprojekt Kenia : Geht ein Zug nach Nirgendwo

          Eine Zugverbindung der kenianischen Hafenstadt Mombasa bis in Ugandas Hauptstadt Kampala: Das war der Plan von Kenias Regierungschef Kenyatta. Doch das Projekt droht spektakulär zu scheitern. Profitieren könnte China.
          Bram Schot

          F.A.Z. Exklusiv : So spart Audi gegen die Krise

          Rund 15 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren eingespart werden. Die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm wird es wohl besonders hart treffen. Audi-Chef Schot sagt, er habe aber klare Vorstellungen, wie die Beschäftigung gesichert werden kann.