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Wirksame Lernmethoden : Lerntipps für Studenten | Die perfekte Prüfungsvorbereitung

  • -Aktualisiert am

Themen wie „Effizientes Lernen“ und „Prüfungen erfolgreich bestehen“ beschäftigen jeden Studenten - Unsere Experten geben konkrete Tipps. Bild: Gpointstudio/iStock/Getty Images

Zeitpläne, Psychotricks und eine Aufforderung zu Tanzen. Drei Studenten und vier Lern-Experten verraten, wie man heil durch die Prüfungen kommt.

          9 Min.

          „Halt die Deadline ein, so ist’s fein!

          Hol’ die Ellenbogen raus, burn dich aus!

          24/7, 8 bis 8,
Was geht ab, machste schlapp,



          what the fuck?!“


          
Katjas aktueller Sound zur Krise. „Bück dich hoch“ von Deichkind. Wenn es mal hakt im Kopf, muss sie ihn aufdrehen und „ganz bescheuert dazu tanzen“. Die 24-Jährige Katja Ulbrich studiert Stadtplanung an der HafenCity Universität in Hamburg. Nur noch ein Semester, dann hat sie ihren Master. Katja wird da sehr gut durchkommen. Aber ein Tänzchen war es bis hierher nicht: „Zuletzt hatte ich ein Arbeitspensum von 80 Stunden pro Woche.“

          Sie sitzt in ihrer behaglichen Zweizimmerwohnung an dem runden Esstisch, an dem sie immer arbeitet. Modelle bauen, Haus-arbeiten schreiben, Begriffe anstreichen, auswendig lernen. In der Uni ist es ihr zu unruhig. „Aber hier folgen meine Augen manch-mal nur noch den Buchstaben, man legt den Kopf so in die Hand …“ Katja könnte sich auch drei Meter weiter aufs Sofa werfen, aber „dann bin ich für zwei Stunden weg. Das geht nicht.“


          Lerntipp 1: Beide Gehirnhälften aktivieren

          Also Musik an. Tanzen. Gute Strategie, findet Sabine Grotehusmann. Die Pädagogin, Gymnasiallehrerin für Deutsch und Französisch in Köln, beschäftigt sich seit ihrer eigenen Schulzeit mit wirksamen Lernmethoden. Damals bemerkte sie, dass sie so manchen Lehrstoff ganz anders erklären würde – und plötzlich verstanden’s auch die Klassenkameradinnen. Grotehusmann gibt Seminare zu Themen wie „Effizientes Lernen“ und „Prüfungen erfolgreich bestehen“. Sie sagt: „Unsere beiden Gehirnhälften haben unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche.“ Während die linke eher analytische und logische Aufgaben bewältigt und für die Sprache zuständig ist, findet rechts eher die Verarbeitung von Emotionen, Bildern und Melodien statt. Musizieren wiederum fördert das Zusammenspiel beider Gehirnhälften. „Beim Lernen – wie überhaupt im heutigen Alltag – aktivieren und beanspruchen wir besonders unsere linke Hemisphäre: organisieren, E-Mails formulieren, Zeitpläne überschlagen. All dies würde uns besser gelingen, wenn wir die rechte Gehirnhälfte mehr einbezögen.“ Etwa als Ausgleich in der Freizeit. Oder über verschiedene Methoden während des Lernens. An die Arbeit!

          Die Forschung weiß: Das Gehirn lernt immer, nimmt wahr, verknüpft Neues mit Bekanntem – und vergisst auch wieder. „Das Gehirn ist nicht dafür da, dass es sich jeglichen Kleinkram merkt“, erzählt der Neurologe Manfred Spitzer in einem seiner anschaulichen Vorträge, die man auch bei Youtube verfolgen kann. Der Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm und des angegliederten TransferZentrums für Neurowissenschaften und Lernen vergleicht Wissensstrukturen im Gehirn mit Trampelpfaden im Schnee: „Sie sehen vermutlich eine große Spur von der Glühweinbude zum WC (…), die durch regelhaften Gebrauch entstanden ist.“ In etwa so verhalte es sich mit der Stärke von Synapsen, die an Nervenzellen andocken und Informationen übertragen. Sie vergrößern sich durch Regelmäßigkeiten. Ähnlichkeiten unserer Erfahrungen und Wiederholungen schlagen sich im Gehirn nieder.
          Beim gezielten Lernen müssen wir demnach den „Kleinkram“ aus Wirtschaftsrecht oder Statistik zum Topthema machen. Und durch Andocken an Bekanntes Trampelpfade anlegen.

          „Es hilft unserem Gehirn schon mal“, sagt Trainerin Grotehusmann, „wenn wir vor dem Lernen unser Wissensnetz aktivieren.“ Zum Beispiel so: Vorab Fragen notieren, die einem zum Thema in den Sinn kommen. Das Inhaltsverzeichnis eines passenden Buches durchgehen. Oder sich eine ABC-Liste anlegen: Zu jedem Buchstaben des Alphabetes sucht man nach einem Begriff aus dem Lerngebiet, „spontan, nicht chronologisch, nicht wertend“.

          Zudem macht sich ein aufgeräumter Arbeitsplatz mit geordnetem Lernmaterial gut. Und: „Ein Flug ohne Streckenplan ist lebensgefährlich.“ So beschreibt es Sabine Grotehusmann in ihrem anschaulichen Buch „Der Prüfungserfolg“ (Gabal, 17,90 Euro). Es sei sinnlos, blind draufloszulernen.

           

          Lerntipp 2: Lernphasen strukturieren & festlegen

          Folgende Prozesse könnte man bei der Planung berücksichtigen: 

          1. Unterlagen zusammenstellen (Mitschriften sortieren, Bücher ausleihen, alte Klausuren besorgen usw.)
          2. Inhalte erfassen (lesen, Überblick verschaffen)
          3. Wissen speichern (Definitionen, Formeln auswendig lernen, Zusammenfassung verinnerlichen)
          4. Wissen anwenden (Übungen machen, Probeklausuren schreiben)
          5. Wissenslücken schließen (Lerngruppen treffen, Experten befragen)

          Je nachdem, ob man auf lange Sicht lernt oder ob einem nur noch einige Tage bleiben, trägt man die geschätzt benötigten Zeiten in einen Monats-, Wochen- oder Tagesplan ein: Jahreskalender, Stundenplan, To-do-Liste.

           

          Lerndisziplin: Zeitfresser blocken

          In der Wochenübersicht unbedingt zunächst die Zeiten eintragen, die einem nicht zur Verfügung stehen: Vorlesungs-, Nebenjob- und Haushaltszeiten, Mittagspausen, Omis Geburtstag. Dabei Belohnungsaktivitäten wie Sport und andere Hobbys nicht vergessen.
Es ist nicht ganz einfach, den zeitlichen Aufwand fürs Üben korrekt zu bemessen. Das sind Erfahrungswerte, die man immer wieder korrigieren muss. Deshalb: Flexibel bleiben und Puffer einbauen. Manchmal fällt es leichter, rückwärts – vom Prüfungstermin bis heute – zu planen. Und bei alldem sich selbst nicht vergessen!

          Sabine Grotehusmann unterscheidet Lerner nach ihrer jeweiligen Persönlichkeit. Und die zeige sich bereits in der Planung: Beginnt man lieber mit einem schwierigen Teilbereich oder mit Wiederholungen? Arbeitet man morgens besser als nachmittags? Wie verbringt man Pausen am liebsten: an der frischen Luft, beim Essen?
          Lernen behält natürlich oberste Priorität. Deshalb gehören Dinge, die noch (aber nicht jetzt!) erledigt werden müssen, auf einen Zettel notiert – der beiseite gelegt wird. Mit Programmen wie Cold Turkey, SelfControl und LeechBlock kann man sich zudem auf bestimmte Zeit den Zugriff auf Ablenker wie Facebook und Youtube verweigern.

           

          Passende Räumlichkeiten schaffen

          Christian Burmeister lernt lieber gar nicht mehr zu Hause, sondern an der Bucerius Law School, wo er kurz vorm ersten Staatsexamen steht. Ist er nervös? „Es verursacht mir noch keine Bauchschmerzen“, sagt er. „Aber es hilft morgens beim Aufstehen.“ Dann trifft er sich mit einem Kommilitonen, mit dem er „konzentriert, aber mit Begeisterung“ Wissen abgleicht, in einem der Kleingruppenräume im Dachgeschoss der Privathochschule. Durch das Fenster in der Dachschräge kann man gerade mal den Ham-burger Himmel betrachten. Und weil der Kopf beim Verlassen des Raumes voll ist, erinnert ein Schild neben der Tür an Wesentliches: Fenster zu! Müll raus! Licht aus! Tür zu! „Ich trenne Privatleben und Uni ganz klar“, sagt der 24-Jährige. „Hier kriege ich Routine rein.“ Nachmittags lernt er für sich in der Bibliothek, schaut sich Fälle an, erstellt Lösungsskizzen. Ein Dreivierteljahr hat er am Examensvorbereitungsprogramm der Law School teilgenommen. Jeden Freitag konnte man eine Klausur unter realen Prüfungsbedingungen schreiben, die dann auch korrigiert wurde. So etwas empfehlen Experten: Prüfungssituationen simulieren.

          Christian übt, ähnlich wie Katja, meist über das Zusammenfassen und Verdichten des Arbeitsmaterials. Doch während Katja – zumindest im Bachelor – manchmal auf die jeweiligen Prüfungen hin lernen und danach alles wieder vergessen konnte (man hat dafür den nicht schönen, aber treffenden Begriff „Bulimie-Lernen“ gefunden), baut der Stoff in Jura Semester für Semester aufeinander auf. „Versteinertes Wissen“ nennt Christian es. „Bei Jura ist es schwer, eine Selbstverständlichkeit hinzubekommen, die Strukturen zu begreifen. Das geht nur, wenn die Grundsätze präsent und klar sind.“

           

          Lerntipp 3: Mindmaps erstellen 

          Wir behalten 10 Prozent von dem, was wir lesen. 90 Prozent von dem, was wir selber ausführen.
          Wie also bekommt man den ganzen Stoff in den Kopf, womöglich sogar länger als bis zur nächsten Klausur?

          Sabine Grotehusmann rät zu einer bekannten Methode, dem Mindmapping: „In der Mitte steht ein Hauptbegriff – ein Oberthema oder eine Problemstellung –, davon zweigen Äste mit Details und Fakten ab.“ Ganze Themenbereiche lassen sich damit strukturieren, veranschaulichen, verinnerlichen. Da immer nur ein Begriff pro Ast eingetragen werden soll, wird das Gebiet auf das Wesentliche reduziert. „Diese visuelle Struktur prägt sich im Gehirn gut ein. Man kann Farben einsetzen oder mit Symbolen arbeiten. Beide Hirnhälften arbeiten mit.“ Mindmaps eignen sich zudem bestens für mündliche Prüfungen, aber auch für die zeitliche Planung, etwa eines Umzuges – oder des Examens. Es gibt Computerprogramme, mit denen man sie erstellen kann, Grotehusmann empfiehlt allerdings, sie von Hand zu zeichnen, weil das – ach ja! – die rechte Hemisphäre mehr aktiviert. In ihren Seminaren lässt sie die Teilnehmer mindestens fünf solcher Mindmaps erstellen. „Man muss sich darauf einlassen und kann erst dann entscheiden, ob es einem liegt und wofür man es einsetzen möchte.“

          Grundsätzlich gilt: Wir behalten etwa zehn Prozent von dem, was wir lesen. 20 Prozent Gehörtes. 30 Prozent Gesehenes. 70 Prozent von dem, was wir sehen und hören. Und 90 Prozent von dem, was wir selbst ausführen.
          Sonderbar, dass die meisten von uns lesend lernen, was zuvor in Vorlesungen erzählt wurde.

          Die Psychologie-Professorin Dr. Julia Rózsa hatte ihrerzeit über das Lernen promoviert. Und 2009 aus ihren Erkenntnissen eine Schule gemacht: Seither ist sie Leiterin der Akademie für Hochschullehre an der SRH Hochschule Heidelberg. Sie sagt: „Die Lehr- und Lernformen, wie wir sie im Moment an den Hochschulen finden, sind eigentlich für die Lernenden nicht optimal. Das, was man herüberbringen möchte, kann man durch klassische Vorlesungen nicht erreichen.“ An der Privatuniversität hat Rózsa deshalb Trainings für die Lehrenden eingeführt. Die Kollegen kommen aus den unterschiedlichen Fakultäten, nehmen an Workshops teil, besuchen sich gegenseitig in ihren Lehrveranstaltungen. Das Ziel: „Die Lernenden müssen stärker aktiviert wer-den. Aber nicht im Sinne von: ,Jetzt mach mal selbst!‘“, sagt Julia Rózsa. „Das Lernen muss vorbereitet, begleitet und auch gesteuert werden.“

          Methoden wie das „Problem-based Learning (PBL)“, bei dem die Studierenden in kleinen Gruppen eigenverantwortlich und aktiv Probleme analysieren und Forschung betreiben, verfolgen auch andere Hochschulen, insbesondere in den Niederlanden und in Skandinavien. Aber flächendeckend werden diese Programme eben noch nicht angeboten. Denn diese Form des Lernens kostet Zeit. „Wir müssen an die Strukturen unserer Hochschulen ran“, sagt Julia Rózsa. Ab Oktober stellt die SRH Hochschule Heidelberg deshalb alle Fachbereiche auf Fünf-Wochen-Blöcke um. „Wir werden einzelne Fächer oder Themen dann innerhalb dieser Phase ganz fokussiert unterrichten.“ Das begünstige konzentriertes Lernen.

          Sie selbst sei seit ihrer Studienzeit ein Fan von Lerngruppen. „Man erklärt sich nicht nur Dinge gegenseitig. Man kann auch mal Rollen übernehmen, zum Beispiel die eines Theoretikers, dessen Thesen man eigentlich ablehnt. Der Perspektivwechsel kann unglaublich helfen.“ Zudem bekäme man Rückmeldungen zum eigenen Wissensstand. Stimmungshochs Einzelner würden einen mitziehen. Und Stimmungstiefs? „Selbst wenn jemand unter großem Druck steht, erfahre ich daraus eine gewisse soziale Kompe-tenz: den Umgang mit den Nöten anderer. Vielleicht lerne ich auch, mich abzugrenzen und zu sagen: ,Ich muss mir jetzt mal eine Zeit lang allein den Stoff reinprügeln.‘“

           

          Lerntipp 4: Prüfungsängste bekämpfen

          Prüfungsängste beeinträchtigen – da schwanken die Angaben stark – 40 bis 70 Prozent der Studierenden. Die Gründe sind vielseitig und haben meist mehr mit Erfahrungen als mit der Prüfung selbst zu tun: Haben die Eltern sich selbst eher wenig zugetraut? Fand daheim kaum emotionale Unterstützung statt, wurden Misserfolge nicht aufgefangen? Ist man in einer Prüfung schon mal ungerecht behandelt worden? Wer sich sein Studium selbst finanziert, wird außerdem ein nachvollziehbares Interesse daran haben, es zügig abzuschließen. Auch das kann belasten.

          Die SRH Hochschule Heidelberg bietet Studierenden mit Problemen und Sorgen Einzel-Coachings an. Bereits seit den 1970er Jahren gibt es an staatlichen Hochschulen die Psychologische Beratung.

          Hans-Werner Rückert, Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker, leitet seit 1994 die Beratungsstelle der Freien Universität Berlin. Im letzten Jahr sind von den 1.200 Studenten, die die Beratung aufsuchten, etwa die Hälfte wegen Lern- und Leistungsproblemen gekommen, erzählt er. Und es könnten noch mehr sein: „Aber unsere personelle Kapazität limitiert das.“ Die Themen jedenfalls hätten sich in den vergangenen 30 Jahren nicht geändert, allerdings die Häufigkeit, mit der sie genannt werden: Depressionen und Prüfungsängste sind auf dem Vormarsch. Und es erscheinen jetzt mehr Studierende aus den ersten Semestern. Die Umstellung auf das Bachelorstudium, in dem ständig Prüfungen stattfinden, habe nicht den gewünschten Trainingseffekt mit sich gebracht. „Jede Studienleistung zählt für die Endnote. Das verursacht Druck.“

          Wie kann man helfen? „Sie müssen die Ausgangslage klären“, sagt Hans-Werner Rückert. „Ist das jemand, dem als Kind die Perspektive gefiel, die Apotheke der Eltern zu übernehmen –, der es nun aber öde findet, sechs Semester lang im Labor zu stehen und danach ein Leben lang Schubladen aufzuziehen? Es ist nicht so leicht zu sagen, ich steig da jetzt aus. Gespräche, eventuell auch mit den Eltern, helfen, das Für und Wider abzuwägen. Oder ist die Motivation durchaus vorhanden, aber die Arbeitstechnik stimmt ein-fach nicht? Dann brauchen Sie Trainingsprogramme. Das kann man alles lernen. Wenn jemand besonders vor mündlichen Prüfungen gestresst ist, dann übt man diese Situation, nimmt die Person vielleicht auf Video auf, und sie sieht: ‚Man merkt mir ja gar nicht an, wie aufgeregt ich bin. Oder andere geben die Rückmeldung: ,Ich fand sympathisch, dass du nicht so cool warst.‘ Da gibt es überraschende Erfolge.’

          Ariana Zustra, ebenfalls 24 Jahre, kennt Prüfungsangst nur aus ihrer Schulzeit: Blackout während einer Matheklausur. Einmali-ge Sache, vielleicht auch, weil ihr Lehrer so verständnisvoll reagierte und sie nachschreiben ließ. Zurzeit macht sie ein Verlagspraktikum in Hamburg und bekommt nur ein mulmiges Gefühl, wenn sie an die 55 Seiten Durcheinander denkt, die zu Hause in Tübingen auf sie warten. Ihre Bachelorarbeit in empirischer Kulturwissenschaft muss sie „auf 30 Seiten runterschlacken. Dieses Formatieren und Strukturieren finde ich lästig. Aber ich hab schon den Anspruch, dass meine Arbeit sehr gut wird.“

          Dafür muss sich Ariana selbst ein bisschen austricksen: „Meine Arbeitsatmosphäre darf nicht zu eindeutig sein. Ich muss immer Musik oder Menschen im Hintergrund hören. Ich muss sehr lange ausschlafen, mir dann erst mal ein deftiges Mittagessen kochen. Im Sommer kann ich auch gut draußen arbeiten. Dann hab ich das Gefühl: Ich sitze hier in der Sonne und lerne nur nebenbei. Das hat meistens funktioniert.“

          Dafür liest sie dann auch mehr als die anderen und arbeitet bis in die Puppen – was bei der Stadtplanerin Katja gar nicht geht. Die findet dann einfach nicht mehr in den Schlaf. Christian sagt, dass ihm und seinen Kommilitonen wohl auch immer dieser Gedanke helfe: „Wir müssen da alle durch.“ Und solange der Leidensdruck nicht allzu mächtig wird, sollte man unbedingt mal ausprobieren, welches Lernen zu einem passt. In der Studienzeit studiert man nämlich auch immer ein bisschen sich selbst.

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