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Lehrermangel in Brandenburg : „Eine nicht zu verantwortende Qualitätsminderung“

Susanne Lin-Klitzing ist Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes mit Sitz in Berlin. Bild: Marlene Gawrisch

Unterricht in der Oberstufe durch unzureichend ausgebildete Lehrer? Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes kritisiert Brandenburgs neue Pläne zur Verbeamtung von Bachelorabsolventen.

          5 Min.

          Frau Prof. Lin-Klitzing, der Lehrermangel in den Bundesländern ist eklatant. Es werden immer mehr Seiten- und Quereinsteiger mit teilweise fragwürdigen Qualifikationen eingestellt. Bisher al­lerdings gab es einen Konsens unter den Ländern, dass bestimmte Standards dabei nicht unterschritten werden dürfen. Welche waren das?

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Der Standard war der wissenschaftliche Abschluss Master oder Staatsexamen. Dieser Master oder das Staatsexamen konnte auch nachqualifizierend erworben werden, aber ohne diesen Abschluss gab es keine Verbeamtung ins Lehramt und auch keine Befähigung, das Abitur abzunehmen oder auch in der gymnasialen Oberstufe zu unterrichten.

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