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Extremismus-Studie : Was und wo ist die nebulöse „Mitte“?

  • -Aktualisiert am

Hier gibt es sie noch, die Mitte: Kuppel des Berliner Reichtstags Bild: Getty

Die Bielefelder Extremismus-Studie „Verlorene Mitte“ setzt auf Alarmismus und Skandalisierung. Die Wirklichkeit sieht glücklicherweise anders aus.

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          Die von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Studie Ende April herausgegebene Studie „Verlorene Mitte – Feindselige Zustände“ kritisiert selbst Sigmar Gabriel deutlich – aus guten Gründen. Das Buch unter der Ägide des Bielefelder Professors für Sozialpsychologie Andreas Zick, ehemaliger Vorsitzender des Stiftungsrates der Amadeo Antonio Stiftung, der Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Niederrhein Beate Küpper, der jetzigen Stiftungs-Vorsitzenden, und des wissenschaftlichen Mitarbeiters Wilhelm Berghan in Bielefeld sorgt für Furore, und keineswegs in erster Linie im positiven Sinne. Verschwörungstheoretiker müssten zugeben: Nicht alle stecken unter einer Decke.

          Nach der empirischen Studie zu den „rechtsextremen Einstellungen in Deutschland 2018/19“, so der Untertitel, seien derartige Tendenzen „in der Mitte tief verwurzelt“. Aber stimmt das?

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