https://www.faz.net/-gyl-7k5dq

Kommunen : In Magdeburg gibt es kaum Chefinnen

  • Aktualisiert am

Gleichberechtigung in Trier: Oberbürgermeister Klaus Jensen, hier mit seiner Frau, der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Malu Dreyer. Bild: dpa

Die Politik plant eine Frauenquote für Unternehmen. Doch auch in Städten und Gemeinden haben Frauen nur selten das sagen. Aber es gibt auch Ausnahmen.

          1 Min.

          Frauen sind unter den Oberbürgermeistern, Ratsmitgliedern und Dezernatsleitern in deutschen Großstädten weiterhin klar in der Minderheit. Auch in diesem Jahr galt: Wichtige Posten wurden bevorzugt mit Männern besetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Fernuniversität Hagen im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung.

          Stadtrat von Trier an der Spitze

          Untersucht wurde der Anteil der Frauen an Ratsmandaten,
          Ausschussvorsitzen, Fraktionsvorsitzen, Dezernatsleitungen und dem
          Oberbürgermeisteramt in 79 Städten mit jeweils mehr als 100.000
          Einwohnern. Spitzenreiter ist demnach Trier, in dessen Stadtrat 45,5
          Prozent Frauen sitzen. Schlusslicht ist Magdeburg, wo sich in den
          kommunalen Ämtern nahezu keine Frauen finden. Bundesweit sind derzeit nur 14 Prozent der Stadtoberhäupter weiblich. Angesichts der 2014 anstehenden Kommunalwahlen in elf Bundesländern wird in der Studie eine gesetzliche Frauenquote gefordert.




          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Weiter im Krisenmodus: Kanzlerin Angela Merkel während der Pressekonferenz am Dienstag.

          Neue Corona-Beschlüsse : Eine symbolische Verschärfung

          Ob die Infektionszahlen durch mehr Homeoffice und medizinische Masken sinken, ist fraglich. Eher sieht es danach aus, als ob nach den Beherbergungs-, den Glühwein- und den Rodelverboten ein weiteres Mal Symbolpolitik betrieben wird.
          Die neue Nummer Zwei im Staat: Kamala Harris

          Kamala Harris : Vizepräsidentin in Turnschuhen

          Die Stellvertreterin des Präsidenten leitet eine neue Ära ein: als erste Frau und erste Schwarze in ihrem Amt. In der Politik Joe Bidens wird Kamala Harris eine wichtige Rolle spielen.
          Januar 2017: Donald Trump und Steve Bannon im Weißen Haus

          Kurz vor Amtsübergabe : Donald Trump begnadigt früheren Chefstrategen Steve Bannon

          In den letzten Stunden seiner Präsidentschaft hat Donald Trump mit Steve Bannon einen seiner früheren engsten Vertrauten begnadigt. Auf der Liste stehen noch 72 weitere Personen – Mitglieder seiner Familie oder gar der Präsident selbst aber nicht. Dafür kassiert Trump noch ein frühes Wahlversprechen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.