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Digitale Schule in der Schweiz : Nur kein Neid

  • -Aktualisiert am

Allein: Ein Schweizer Lehrer gibt digitalen Unterricht. Bild: EPA

Schweizer Schulen sind digital besser ausgestattet und doch nicht glücklicher mit dem digitalen Lernen. Unsere Gastautorin weiß, warum das so ist – und appelliert an ihre deutschen Kollegen.

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          Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern lassen sich nicht so einfach auf den 13 Zoll großen Bildschirm eines Laptops übertragen. Auch die eigenen Kinder lösen sich nicht stillschweigend in Luft auf, damit im Wohnzimmer täglich 270 Minuten sinnstiftender, individualisierender Live-Unterricht auf Oberstufenniveau aus dem Ärmel geschüttelt werden können. Wie gelingt also guter Unterricht in der digitalen Corona-Zeit?

          „Ein Unterricht, in dem nur die Schüler profitieren und der Lehrer krank wird, ist schlechter Unterricht“, wusste schon Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik an der Universität Oldenburg, an dem bis heute kein Referendar im deutschsprachigen Raum im Rahmen seiner Lehrerausbildung vorbeikommt.

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