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Alternativen für Schüler : Ersatz für das Praktikum

Freiwillige vor: Michaela Brands zeigt an einer Schülerin der Main-Taunus-Schule in Hofheim, wie Physiotherapeuten arbeiten. Bild: Albermann, Martin

Wegen Corona konnten Schüler keine Erfahrungen in Betrieben sammeln. Die Schulen fangen das auf. Nicht jeder kann seiner Neigung folgen. Das bietet Chancen.

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          Die eine hätte normalerweise ein Praktikum beim Museum für Moderne Kunst in Frankfurt gemacht, der andere hatte schon einen Platz beim Innenarchitekten. Stattdessen sitzen sie jetzt zusammen mit fünf anderen Schülerinnen und einem weiteren Schüler in Raum 278 im Container der Main-Taunus-Schule in Hofheim und hören Michaela Brands zu. Eine Schülerin sagt: „Ich wäre nie auf die Idee gekommen, ein Praktikum beim Physio zu machen.“ Erst recht nicht eine Ausbildung oder ein Physiotherapie-Studium.

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Beide Wege in ihren Beruf stellt Brands, die mit ihrem Mann eine Praxis in Hattersheim-Okriftel hat, an diesem Nachmittag vor. Weder sie noch die Jugendlichen lassen sich vom Baulärm beeindrucken, der durch die gekippten Fenster dringt.

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