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Neues Berufsrisiko : Corona verschärft den Lehrermangel

So viel Abstand ist bald nicht mehr: Lehrkräfte tragen künftig ein ähnliches Berufsrisiko wie Kassiererinnen im Supermarkt. Bild: Esra Klein

Eines der drängendsten Probleme der Schulen wächst durch die Pandemie weiter. Die Zahl der Unterrichtsstunden wird sinken – mit ernsthaften Folgen für die Schüler.

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          Fünf Tage die Woche für alle nach den Sommerferien – das Wort vom Regelbetrieb in den Schulen macht die Runde. Allerorten bekennt man sich zum Präsenzunterricht, von ihm soll so viel wie möglich stattfinden. Die Eltern freuen sich, immer mehr Schüler inzwischen auch, doch was heißt Regelbetrieb? Schule wie vor Corona? Die Kultusministerien schreiben vom „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“oder vom „eingeschränkten Regelbetrieb“. Es soll weiterhin gut geputzt und gelüftet werden, und die Hände sollen sorgfältig gewaschen werden. Jedoch soll der Mindestabstand von 1,5 Metern entfallen. Dafür sollen sich die Schüler weniger mischen und in festen Lerngruppen unterrichtet werden.

          Lisa Becker

          Redakteurin in der Wirtschaft

          Der Wegfall des Mindestabstands hat einen wichtigen Effekt: Die Lerngruppen werden wieder größer. Das ist schade, findet der Vorsitzende des Bundeselternrats Stephan Wassmuth. Wie man vor den Ferien erlebt habe, könnten in kleineren Gruppen in weniger Unterrichtsstunden bessere Ergebnisse erzielt werden. „Daran hätte man weiterarbeiten können“, sagt er. Leider gehe das nicht. Denn bei kleineren Gruppen braucht man mehr Lehrer – doch es gibt zu wenige.

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