https://www.faz.net/-gyl-9ube1

Pisa-Ergebnisse : Lehrer leisten das Mögliche

  • -Aktualisiert am

Frustration beim Lesen: Die Gruppe der besonders Leseschwachen ist wieder auf 21 Prozent gestiegen. Bild: Picture-Alliance

Wer sich nur auf die gestiegene Zahl der Spitzenleser in der Pisa-Studie konzentriert, der verkennt dramatische Defizite in der Lesekompetenz deutscher Schüler. Das Problem beginnt schon vor der Grundschulzeit. Ein Gastbeitrag.

          5 Min.

          „Gute Ergebnisse im Lesen“ titelt die Pressemitteilung des nationalen Pisa-Konsortiums im Dezember. Ähnlich das Bundesministerium für Bildung und Forschung: „Deutschland stabil über OECD-Durchschnitt“. Nichts ist gut. Im Mittel sind zwar die Ergebnisse der im Frühjahr 2018 Kompetenzmessungen bei knapp 5500 15 Jahre alten Jugendlichen an 223 Schulen in Deutschland nicht schlecht. Auch konnte das Niveau von 2009 gehalten werden. Allerdings ist die Lesekompetenz in Deutschland – wie in den OECD-Staaten überhaupt – etwas niedriger als bei den beiden vorangegangenen Erhebungen von 2012 und 2015.

          Und selbst wenn man auf die Reihenfolge der Staaten in der Pisa-Rangliste nicht allzu viel geben sollte: Ganz oben und immerhin vierzehn Plätze über unseren Jugendlichen sind nun die 15 Jahre alten Jugendlichen aus Estland gelandet. Neun Rangplätze hinter uns rangiert Lettland, und zwölf hinter uns Litauen. Die einen haben offenbar alles richtig, die anderen vieles falsch angepackt.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+