https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/chemische-experimente-zuhause-das-neue-digitale-labor-16708650.html

Neues Angebot für Schüler : Digitale Laborarbeit für zuhause

In der Schule ist erst einmal nichts möglich. Bild: Michael Braunschädel

Wie kann man in einem virtuellen Labor chemische Experimente durchführen? Auf einer neuen Internetseite sollen Schüler forschen, experimentieren und programmieren können.

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          Für Schüler, die sich in Zeiten der Schulschließungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) weiterbilden wollen, gibt es ein neues Angebot im Internet. Unter dem Namen „Wir bleiben schlau“ haben das Bundesbildungsministerium, die Kultusministerkonferenz, Wissenschaftseinrichtungen und die Wirtschaft eine Allianz gebildet. Über eine zentrale Internetseite gelangt man zu Aufgaben und Anregungen der rund fünfzig Partner. 

          Lisa Becker
          Redakteurin in der Wirtschaft

          Schüler können in einem virtuellen Labor chemische Versuche durchführen. Sie können lernen, wie man einen Computer programmiert. Es gibt Experimente rund um das Thema Klima. Man findet Arbeitsblätter, Videos, Audios und interaktive Übungen genauso wie Aufgaben zum Rätseln, Basteln und Malen. Bei der #MINTatHome Challenge – von der Gesellschaft für Informatik organisiert – bekommen Jugendliche aller Altersklassen jede Woche eine neue Knobelaufgabe. „Mit der Social-Media-Kampagne ,MINTatHome Challenge‘ wollen wir in den nächsten zwölf Wochen möglichst viele Schülerinnen und Schüler über die sozialen Medien erreichen und sie an ein virtuelles Social-Media-Klassenzimmer heranführen“, erklärt Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik. Verschiedene Wettbewerbe sollen Kinder und Jugendlichen motivieren, sich auf unterschiedliche Art und Weise mit MINT-Themen vertraut zu machen.

          „Über den Schulstoff hinaus wollen wir zeigen, dass es nicht viel braucht, um in den eigenen vier Wänden zu experimentieren, zu programmieren, Neues zu entdecken und sich für MINT begeistern zu lassen“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Berlin. Das Angebot sei kein Ersatz für die schulische Bildung. Es könnten aber alle etwas davon haben: Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer. Die Allianz soll über die Corona-Krise hinaus bestehen bleiben.

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