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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Am besten gefallen mir die Chemielabore

  • -Aktualisiert am

Elisabeth Wolf, 20 Jahre, Hochschule Rhein-Main Rüsselsheim, 3. Semester, Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften Bild: Cornelia Sick

Elisabeth Wolf studiert Interdisziplinäre Ingenieurswissenschaften und will später über Prothesen forschen. Im spontanen Kurzinterview spricht sie über störende Klausurenfluten und die Vorzüge von Mathevorkursen.

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          Was liegt an diese Woche?

          Elisabeth Wolf: In der vergangenen Woche hatte ich meine letzten Prüfungen. Jetzt muss ich noch eine Projektarbeit abgeben. Eine Kommilitonin und ich drehen ein Lehrvideo über Kinetik.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Mein Studiengang ist sehr breit gefächert. Das finde ich gut, weil man sich so später auch nochmal umorientieren kann, falls man das möchte.

          Und was stört Sie?

          Das Studium ist sehr arbeitsintensiv. Für Hobbys und Ähnliches bleibt oft nicht mehr viel Zeit. Vor allem nicht während der Prüfungsphase. Dieses Semester musste ich zehn Klausuren in zehn Tagen schreiben.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer mal sagen?

          Grundsätzlich finde ich, dass er einen guten Job macht. Die Hochschule ist schön, die Ausstattung ist gut, und auch das Essen in der Mensa schmeckt. Die Prüfungsphase sollte aber länger sein.

          Ihr Lieblingsort an der Hochschule?

          Eigentlich finde ich es überall schön. Am besten gefallen mir aber die Chemielabore.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          In die Vorlesung übers Programmieren. Das Fach und ich stehen einfach auf Kriegsfuß. Der Dozent ist aber auch nicht gerade der beste.

          Wo ist an der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Am besten geht man zum Flirten in den Mathevorkurs. Das Vorbereitungsseminar können Studierende vor dem Unistart belegen. Ich und mein Freund haben uns dort kennengelernt.

          Wie wohnen Sie?

          Ich komme aus Rüsselsheim und wohne nur ein paar Minuten von der Hochschule entfernt. Ich lebe zwar bei meinen Eltern, habe aber eine eigene Wohnung.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Größtenteils von Erspartem. Meine Eltern wollen mich jetzt aber bezuschussen. Ich würde mich zwar gerne selbst finanzieren, das ist neben den vielen Vorlesungen und Prüfungen aber leider nicht möglich.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Ich gehe öfters ins Kulturzentrum „Rind“ hier in Rüsselsheim. Dort finden viele Partys und auch andere Veranstaltungen statt.

          Was gefällt Ihnen an Rüsselsheim, was nicht?

          Rüsselsheim hat eine extrem gute Lage. Frankfurt, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt erreicht man meistens in weniger als einer halben Stunde. Schön ist es in Rüsselsheim auch am Mainufer.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Auf jeden Fall möchte ich einen Master machen. Am liebsten in Medizintechnik. Falls es möglich ist, weiterhin auch hier in Rüsselsheim. Danach würde ich gerne zu Prothesen forschen.

          ***

          Elisabeth Wolf, 20 Jahre, Hochschule Rhein-Main Rüsselsheim, 3. Semester, Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften

          Aufgezeichnet von Lisa Albrecht.

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